Niels Joachim im Interview

Shownotes

Niels Joachim will in Walsrode neuer Bürgermeister werden. Im Interview mit WZ-Redaktionsleiter Jens Reinbold erzählt er mehr zu seinen Beweggründen.

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00:00:03: Am dreizehnten September finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt.

00:00:07: Auch im Heidekreis wird gewählt, es geht um das Landratsamt und um das Bürgermeisteramt in den Städten Walz-Rode und Bad Falling-Bostel sowie in den samtgemeinden Schwarmstadt Alen und Rethem.

00:00:17: Die Walz Roder Zeitung hat dazu alle dreizehn Kandidatinnen und Kandidaten zum Interview eingeladen.

00:00:21: In dieser Folge zu Gast Nils Joachim parteiloser Kandidatin Walz Rohde im Gespräch mit WZ-Redaktionsleiter Jens Reinbold.

00:00:32: Herzlich Willkommen Nils Yoachim bei der Walz roder Zeitung Anlässlich der Bürgermeisterwahl in Watzrode.

00:00:39: Wir freuen uns, dass du da bist!

00:00:40: Ich will auch gleich vorwegschicken wir werden heute uns duzen.

00:00:43: Wir haben das vorgeklärt.

00:00:44: liegt daran, dass wir uns schon ganz lange kennen und es ist nicht authentisch schwer wenn wir jetzt hier im persönlichen Gespräch das sich anfangen.

00:00:51: Das ist in Ordnung das haben wir abgeklärt.

00:00:54: Nicht alle Menschen in Witz-Rohndl kennen dich.

00:00:56: ich gebe dir jetzt mal forty Sekunden Zeit dich einmal vorzustellen.

00:01:01: Ja vielen Dank erstmal für die Gelegenheit mich hier vorzustellen und als Bürgermeisterkandidat zu präsentieren.

00:01:07: Mein Name ist Nils Joachim, ich bin siebenvierzig Jahre alt, wohne in Wienefeld, verheiratet habe zwei Kinder, Hannah und Max, achtzehn- und fünfzehn Jahre alt.

00:01:18: Bin aufgewachsen in Kreling und in Bomblitz und geboren in Soltau und heute beruflich Geschäftsbereichsleiter bei der Stadt Welsrode.

00:01:26: Wunderbar!

00:01:27: Da war schon was Neues für mich drin, auch gewachsen in ... habe ich noch nicht gewusst.

00:01:31: Das waren aber die ganz frühen Jahre, oder?

00:01:33: Das war an den ganz frühen Jahren.

00:01:34: auf einem Bauernhof meiner Großeltern... ... hab' ich viele Tage und viele Wochen verbracht,... ... um auch auf Äckern letztendlich Kartoffeln mal zusammen per Hand.

00:01:43: Sehr sehr schöne Erfahrung!

00:01:45: Wir starten in das kleine Interview mit einer Fragerunde.

00:01:48: Und zwar geht es darum zwei Begriffe bekommst du und dann sagst du was du davon präferierst.

00:01:54: Wenn du möchtest kannst du's auch noch ganz kurz begründen.

00:01:56: Ja okay.

00:01:58: Kaffee oder Tee?

00:01:59: Kaffees Weil er hält mich wach.

00:02:02: Auch um neunzehn Uhr noch.

00:02:04: Schokolade oder Chips?

00:02:06: Chips, ich bin eher der Pikante.

00:02:09: Friedrich Merz oder Lars Klingmeier?

00:02:12: Oh!

00:02:13: Beide letztendlich in ihren Rollen wichtig... Ich finde es ist schwierig sich zu entscheiden.

00:02:19: Deswegen würde ich die Mitte immer noch sagen zwischen beiden Ja.

00:02:25: Dörfer- oder Kernstadt

00:02:28: Beides in ihren Rollen wichtig.

00:02:29: Ich bin aufgewachsen, auf dem Dorf, arbeite jetzt in der Kernstadt.

00:02:33: Ich glaube die Florien der Kernstatt ist ein wichtiger Aspekt und sie dürferte von wie niemals vergessen.

00:02:38: Rockkonzert oder Kammermusik?

00:02:40: Rockkonzert in jedem Falle!

00:02:43: Mehr oder Berge?

00:02:45: Mehr – ich wandere zwar auch aber in der Regel geht es in Urlaubszeiten immer zu mehr

00:02:51: Fernsehen oder Social Media

00:02:54: Fernsehen.

00:02:55: Social Media ist für mich tatsächlich nochmal das gesteigerte künstliche im Fernsehen, habe ich noch so einen gewissen Anspruch und die Auswahl, dass vielleicht dann beeinflussen zu können.

00:03:07: HSV oder Bayern München?

00:03:09: Ganz klar!

00:03:10: HSV-Familie bedingt hier häufig im Stadion immer der Raute.

00:03:14: letztendlich verpflichtet schon mein Vater und meinem Bruder haben mich mitgenommen in ganz frühen Jahren sehr gerne HSV.

00:03:21: Rathaus oder Ortstermin

00:03:24: Warztermin viel wichtiger als unser Rathaus.

00:03:27: Es war schön und hübsch, wir haben ja zwei davon im Übrigen aber ich finde es immer wichtiger vor Ort zu entscheiden mit den Leuten zu diskutieren also immer warzt.

00:03:35: Gibt's auch mehr als ein Ortstermin?

00:03:37: Ja, mit Sicherheit!

00:03:40: Wir machen weiter.

00:03:41: Erstrunde ist damit schon beendet und zwar damit dass sich dir Satzanfänge gebe und du die Sätze bitte vervollstest.

00:03:49: Ein guter Bürgermeister muss v.a.

00:03:52: Kompetenz haben und wissen, was geht und was nicht geht.

00:03:56: Weil es Ruder hat.

00:03:57: Potenzial vor allem im Bereich?

00:03:59: Wir haben Potenziale in dem Bereich unserer Kernstadt und in seinen Dörfern die wir heben müssen ganz wichtig

00:04:05: Und auch in besonderen Feldern, die wir vielleicht noch ein bisschen liegen lassen.

00:04:10: Ja, wir müssen uns... an das in Marketing präsentieren.

00:04:14: Wir brauchen neben einem Stadtmarketing vielleicht auch ein globales Marketing unserer Marke, Stadtwärtsrode.

00:04:19: Das muss ausgerollt werden.

00:04:21: ganz wichtig und in den Dörfern ist es meiner Meinung nach auch dem Aspekt dass wir eine Zukunft bieten müssen den Dürfern.

00:04:28: An meine Heimat schätze ich

00:04:31: die Vielfalt, die wir hier haben.

00:04:33: andere kommen zum Urlauben hierher.

00:04:35: Wir letztendlich leben in einer Urlaubsregion haben quasi dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr diese Möglichkeit dieser Region zu lieben.

00:04:42: Also von dem Hintergrund schätze ich all das, was wir hier vor Ort haben.

00:04:46: Von einer Kernstadt bis zum Grundlosensee.

00:04:49: Kleiner Nachteil!

00:04:49: Wir müssen hier auch arbeiten.

00:04:51: Wir können die Urlaub machen?

00:04:53: Ja!

00:04:54: Wir können dort aber letztendlich arbeiten, wo andere Urlauben machen – noch viel schöner!

00:04:58: Ich kann mich richtig ärgern über...

00:05:00: ...ich kann mich wirklich ärgeren über letztendlichen Müll in unserer Innenstadt, über die Vermüllung unserer Landschaft und letztendlich den Umgang unserer Gesellschaft mit diesem Problem.

00:05:12: Ich glaube, wir haben es selber in der Hand ist zu lösen.

00:05:14: Wir müssten uns nun mal bücken und das aufheben.

00:05:16: Dann hat es schon ganz anderen Augen scheinen.

00:05:22: Demokratie ist die Vielfalt letztendlichen, die wir erleben.

00:05:25: Wir haben jetzt ja gerade den Höhepunkt der Demokratie vor uns.

00:05:32: ist die Vielfalt, die gelebt werden muss und dafür müssen wir letztendlich eintreten.

00:05:36: Und wir müssen da auch an zur Wahl hingehen.

00:05:38: Es führt kein Weg dran vorbei, nur dadurch ist Demokratie haltbar.

00:05:42: Eine Entscheidung braucht Mut wenn?

00:05:45: Eine Entscheidung braucht Mut, wenn sie tatsächlich auch mal negatives darstellen muss, manchmal Einschnitte darstellen mußt.

00:05:52: Da müssen wir gut erklären.

00:05:53: Deswegen brauchen wir Mut, auch mal negative Entscheidungen treffen zu müssen sofern Sie am Ende vielleicht einen positiven Effekt aus.

00:06:01: wirken, vor dem her der Grund brauchen wir eben dann auch diesen Mut manchmal negative Entscheidungen dann zu treffen.

00:06:08: Was war deine letzte mutige Entscheidung?

00:06:10: Meine letzte mutigere Entscheidung war durchaus ja auch der Gemeinde Bommlitz vielleicht zu sagen okay es ist ein Ende Wir können so als Strukturen nicht mehr überleben, wir können so nicht mehr antieren und agieren Und wir müssen eine Zukunft in einer größeren Region suchen.

00:06:30: Es ist auf der einen Seite eine negative Entscheidung, aber ich glaube diese negative Entscheidung hat dazu geführt das wir uns alle wunderbar entwickelt haben.

00:06:36: Da kommt tatsächlich noch ne Frage zu!

00:06:39: Die Menschen in Walz-Rohle wissen über mich noch nicht dass...

00:06:43: ...die Menschen wissen doch nicht über mich dass ich tatsächlich ja im Benefeld am einer Ortsrandlage lebe und eigentlich ein ganzes Portfolio an Themen direkt von meiner Haustür habe.

00:06:54: Ich hab in den Industriepark Blicke drauf, ich habe Freiflächenfotoreutalienanlagen, eine große Anlage direkt vor meiner Haustür.

00:07:01: Ich habe Windkraftanlagen, auf die ich schaue wenn ich aus meinem Schlafzimmer gucke und vor mir fährt auch die Werkbahn entlang.

00:07:08: jeden Morgen sechs Uhr höre ich, wenn ich schon aufgestanden bin, die Werkbahnen alles Dinge mit denen ich lebe aber sehr wichtig meine Meinung nach für unsere Region alle Themenfelder die uns heute bewegen alles von meiner haustür.

00:07:21: ich glaube die meisten wissen es nicht

00:07:23: da darf ich verraten.

00:07:25: Wir wohnen zwar nicht direkt nebeneinander, ein bisschen auseinander.

00:07:27: Aber ich habe ungefähr dieselbe Szenerie vor mir.

00:07:32: Mein Lieblingsort in der Region ist...

00:07:34: Ja mein Lieblungsort in die Region ist tatsächlich der Grundlose See.

00:07:38: also ich gehe gerne spazieren.

00:07:39: Ich gehe gerne um diesen grundlosen See setze mich auf die Bänke erfreue mich der Ruhe und der Stille und der Möglichkeit sich zurückzuziehen und vielleicht auch mal Gedanken speifen zu lassen.

00:07:49: Wunderbar!

00:07:50: Das war schon der zweite Themenblock oder der zweite Frageblock.

00:07:54: Wir kommen nun zu den offenen Fragen, ganz grundsätzlich gefragt.

00:07:58: Warum kandidierst du für das Amt des Bürgermeisters?

00:08:01: Ja, für mich gibt es nichts Schöneres letztendlich unsere Heimat unserer Region entwickeln zu können und entwickeln dürfen.

00:08:07: als Bürgemeister habe ich die Möglichkeit meine Ideen meiner Aspekte aus meiner Sicht wichtig sind für die Entwicklung unserer Region positiv einzubringen und da glaube ich, bin ich halt der Richtige.

00:08:18: Ich mache es nicht alleine, ich werde unterstützt von vielen Parteien, bin trotzdem parteilos und ungebunden.

00:08:23: in diesem Kontext ist mir auch ganz wichtig.

00:08:25: Ich freue mich zwar über diese Unterstützung die da existent ist aber es ist auch manchmal wichtig der Sache eher dienlich zu sein als eben dem Parteibuch.

00:08:34: das ist nur dann möglich meiner Meinung nach wenn man parteilos ist.

00:08:37: Trotzdem freue ich mich darüber die Unterstützung zu haben.

00:08:41: Da schieße ich gleich an, die nächste Frage.

00:08:43: Du erfährst eine breite Unterstützung aus der Politik?

00:08:45: Das hast du gerade erwähnt.

00:08:47: Ist das ein Vorteil oder könnten auch Wähler und Wählerinnen darin einen Merkel sehen?

00:08:52: Ja, ich sehe es als Vorteil an.

00:08:53: Ich glaube, dass ist genau der Aspekt weswegen sich die Stadtwärtsrode in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt hat.

00:08:59: Ich glaube, wir haben über Parteingrenzen hinweg diskutiert.

00:09:02: Wir haben nicht letztendlich gesagt so die Idees von der SPD und deswegen muss die CDU dagegen stimmen.

00:09:08: Es ist eine gute Idee und dann diskutieren wir über den Inhalt der Idee und entwickeln die Idee vielleicht auch weiter und spinnen sie auch weiter.

00:09:15: Und das über die Parteigrenzenden weg hat auch manchmal zu Streit- und Zestreitigkeiten geführt.

00:09:19: Das muss oft in einer Demokratie lebbar sein, das muss funktionieren.

00:09:22: Von daher glaube ich es eher kein Markel sondern sehr positiv eben dort eine Verbundenheit zu haben, mit allen wesentlichen Parteien eben auch verbunden zu sein und diesen Aspekt den wir in Walz-Rohle sehr gelebt haben im letzten Jahr weiterentwickeln zu können.

00:09:37: Meiner Meinung nach ist es ein Teil unseres Erfolgskonzeptes.

00:09:42: Wenn wir das Parteinspektrum als Grundlage nehmen wo würdest du dich selbst politisch einordnen?

00:09:47: Ich stehe zwischen CDU und SPD.

00:09:51: In diesem Spektrum würde ich mich politisch Einordnend.

00:09:55: Demokratie ist das, was meiner Meinung nach uns alle verbindet.

00:09:59: Das heißt bei allen demokratischen Parteien fühle ich mich zu Hause.

00:10:02: Ich freue mich über die Bereitunterstützung dieser ganzen demokratischen Partei, die mich unterstützen.

00:10:07: von CDU, SPD, Bündnis Neunzig den Grünen FDP und der Bürgerliste Ist das gesamte Spektrum da, was mich heute unterstützt.

00:10:15: Gleichwohl finde es wichtig dass wir in einem neuen Rat Und wir wissen nicht wie er aussehen wird eben eine Basis haben zu diskutieren und auch offen vielleicht mal Kritik äußern zu dürfen ohne gleich dann verbrannt zu sein.

00:10:27: Dafür möchte ich eintreten, ich finde eine offene Diskussion muss immer möglich

00:10:31: sein.".

00:10:32: Du hast rechtliche Erfahrungen in der Verwaltung das hast du vorhin schon erzählt.

00:10:36: kennst auch die Politik.

00:10:38: was bringst du abseits dessen an Fertigkeiten mit für dieses Amt?

00:10:42: Ja ich glaube ich kann Menschen sehr gut zuhören.

00:10:45: Ich bin in der Lage durchaus empathisch auf die Menschen zuzugehen, in den Rollenwechsel und das verlange ich manchmal von meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

00:10:54: Den Rollenwechsel zu üben tatsächlich sich in die Bürgerin oder in ein Bürger der nun ins Rathaus kommt hineinzuversetzen Oder auch letztendlich wenn wir vor Terminer haben einfach in die Gruppierung sich hinein zu versetzen welche Sorgen und Nöte diese haben.

00:11:07: Und meiner Meinung nach ist es unsere größte Aufgabe den Leuten zu erklären wie die Zusammenhänge sind was geht und was nicht geht und wie letztendlichen Entscheidungen auch entstanden sind.

00:11:18: Ich möchte in jedem Fall eine andere Kommunikation, ich möchte eine Kommunikationslage haben.

00:11:23: Ich möchte den Leuten auch vor Ort erklären warum etwas geht und was nicht geht wo wir uns hin entwickeln müssen, damit es aber am Ende positiv wird.

00:11:30: Also ich glaube, wir haben alle eigentlich den Ansatz und da würde ich jetzt auch sagen, alle Fraktionen im Rat eigentlich immermals rote Positiv zu entwickeln nie ins Negative hinein und jeder hat so seine Idee und seine Prioritäten darinnen.

00:11:40: Aber ich bin in der Meinung dass das uns mit verbindet und das auch ganz wichtig ist dem Bürgerinnen und Bürgern das eben zu erklären und dann auch empathisch auf die zuzugehen und zu erklären weswegen etwas funktioniert und nicht funktionieren

00:11:51: kann.

00:11:53: Das ist ja sozusagen der eine Zweig des Bürgermeisteramtes, mit der Politik Entscheidungen zu finden und sie einen umzusetzen als Verwaltung.

00:12:00: Verwaltung hat aber noch eine andere Seite nämlich dann wenn der Bürger ins Rat auskommt.

00:12:07: Gibt es da auch Dinge die man anders machen kann?

00:12:10: Ja in jedem Fall ganz trivial.

00:12:13: wir haben vor vier Wochen das war mein Wunsch angefangen vor neun Uhr unsere Eingangstür zu öffnen.

00:12:19: Wir haben ein Windfang vor dem Rathaus.

00:12:21: Ich fand es immer sehr speziell, dass die Bürgerinnen und Bürger draußen warten mussten.

00:12:25: Obwohl eigentlich schon Betrieb im Rathaus ist.

00:12:28: Die Öffnung aber noch nicht vollzogen worden ist.

00:12:30: Wir öffnen jetzt die Rathaustür früher.

00:12:33: Es ist ein Zugang da wo man im geschützten Bereich ist.

00:12:36: Also ich glaube wir müssen uns öffnenden!

00:12:38: Wir müssen uns auch weiterentwickeln als Rathaus.

00:12:40: ganz klar!

00:12:41: Ich stelle ja aus einer Gemeinde Bommelitz Und bin jetzt schon seit siebenundzwanzig Jahren aktiv im öffentlichen Dienst Und ich kenne noch Zeiten... Auch in Bommels war's so klassische Obrigkeitsverwaltung, wenn man so möchte.

00:12:53: Von oben herab wird bestimmt letztendlich ist eine Bürgerin oder ein Bürgern nur Befehlsempfängerin bzw Bescheidempfängerin und dort steht drinnen was gemacht wird.

00:13:03: Niemand hat erklärt niemand hat dargelegt weswegen Entscheidungen so entstanden sind.

00:13:07: ich glaube wir brauchen auch letztendlichen eine andere Verwaltungskultur.

00:13:11: noch einmal Ich glaube dass wir uns da hin entwickeln können und werden das dann bin ich guter Hoffnung Und dann wird man das Rathaus auch nochmal ganz anders wahrnehmen.

00:13:18: Erfahren.

00:13:18: viel Lob, das möchte ich auch sagen.

00:13:20: Also ist jetzt auch so dass unser Bürgerbüro wirklich sehr gut dort in den Terminlagen unterwegs ist und das sind auf jeden Fall Aspekte die wir aber in Zukunft vielleicht nochmal mehr beachten müssen um dort noch bürgerfreundlicher aufzutreten.

00:13:34: Du hast es gerade schon angesprochen du kommst aus der Gemeinde Bombis das hast du ganz am Anfang auch schon gesagt da warst du allgemeiner Vertreter am Ende des Bürgermeisters.

00:13:43: Hast du die Fusionsgespräche mit der Stadt Walz-Rodemaßgeblich mitgeführt?

00:13:47: Warum war Bommlitz alleine eigentlich nicht mehr überlebensfähig?

00:13:51: Ja, ich war seit Jahrzehnte im Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters.

00:13:55: Also nicht erst seit einem zwei Jahren habe mir natürlich, weil ich vorher schon viel Erfahrung gesammelt habe auch in der Gemeinde Bommelitz die Prozesse, die Strukturen sehr genau angeschaut und hab diese natürlich auch kennengelernt.

00:14:06: Ich habe sehr wohl wahrgenommen, dass es von Jahr zu Jahr immer schwieriger wurde.

00:14:09: Wir haben mehr fachliche Aufgaben bekommen.

00:14:12: Wir sind aufgefordert worden zur Dingenstellung zu nehmen wo man normalerweise Volljuristen für braucht.

00:14:17: Wir mussten Bauleitplanungen tatsächlich guter Licht begleiten, wo ich sage das überfordert letztendlich einen Personalkörper von twenty fünf, sieben und zwanzig Personen die eine Vielfalt an Aufgaben abdecken müssen wo sie überhaupt nicht mehr her werden.

00:14:32: Sie können sich nicht mehr spezialisieren, sie können nicht in die Tiefe einsteigen weil sie gar keine Zeit mehr dafür haben und das ist letztendlich auch einen Effekt den wir gesucht haben.

00:14:39: als Baumlitz muss man ganz klar sagen eine größere Verwaltung Schlagkraft zu gewinnen Fachlichkeit noch tiefer gehen letztendling zu beherrschen Und das haben wir glaube ich geschaffen in dieser neuen Stadtwalz Roden.

00:14:50: Das war mit Sicherheit auch ein Aspekt von vielen.

00:14:53: finanziell war das mit Sicherheit auch ein wichtiger Punkt, wo ich gesagt habe alleine lässt es sich schwer noch überleben erst recht wenn dann Großkonzerne ausbluten lassen.

00:15:03: Ich glaube aber dass wir Gott sei Dank sehr gute Entwicklungen in den letzten sechs Jahren

00:15:08: erlebt haben.

00:15:08: mittlerweile hört man ja ist Fliesen wieder ordentlich Gewerbesteuereinnahmen in die Stadt oder auch aus der früheren Gemeinde Baumlitz?

00:15:16: Ja, also ich glaube der Träger dieser positiven Entwicklung ist mit Sicherheit auch.

00:15:21: Es sind auch die Gewerbssteuereinnahmen aus der Gemeinde Bäumlitz muss man ganz klar sagen.

00:15:25: Sie haben es uns ermöglicht in den letzten Jahren dreißig Millionen Euro Rücklagen zu schaffen.

00:15:29: ein wirklich großer Betrag.

00:15:31: wir haben einen hundert Millionen Haushalt den wir wuppen.

00:15:35: tatsächlich ist es meiner Meinung nach ein sehr guter Mehrwert den wir entstanden sehen.

00:15:40: Aber wir haben halt auch Herausforderungen natürlich, auch im Personalkörper heute.

00:15:45: Sehen wir das es immer wieder neue Themen gibt die von oben herab auf uns wiederwirken, die wir nicht immer beeinflussen können.

00:15:52: aber ich glaube allein durch die schiere Größe wie sind jetzt die größte Kommune im Heidekreis mit ein dreißigtausend Einwohnerinnen und Einwohnern?

00:15:59: Haben wir schon ganz neue Aspekte und ganz neue Möglichkeiten gewonnen.

00:16:02: zum Thema Finanzen kommen wir tatsächlich noch ein bisschen ausführlicher.

00:16:07: Vorab.

00:16:07: nochmal, du stellst dich zum ersten Mal einer Wahl.

00:16:12: Wie fühlt sich das an?

00:16:13: Also der Allgemeine Vertreter wurde auch gewählt davon abgesehen aber vom Rat.

00:16:17: es war damit eine Wahlleit wenn man so möchte.

00:16:22: Es fühlte sich interessant an.

00:16:24: also ich finde ist eine wunderschöne Erfahrung.

00:16:26: tatsächlich Man macht viele Dinge zum ersten Mal.

00:16:30: Das, was man vorher vielleicht gar nicht so gemacht hat logischerweise von Haustür zu Haustier zu gehen und zu klingeln und zu sagen okay ich bin jetzt hier der Kandidat und ich möchte mich vorstellen auf einem Marktplatz zu stehen und auf die Leute zuzugehen.

00:16:43: Man sieht sich ja auch zum ersten mal einen Straßenlatern nehmen?

00:16:45: Auch das ist speziell.

00:16:46: also man muss sich verabschieden tatsächlich davon sich nicht mehr sehen zu können.

00:16:51: dass darf man darf man nicht als letztendlich Maßstab nehmen.

00:16:55: meiner Meinung nach Man sieht sich erst mal vielleicht auch irgendwo stehen in Großformat.

00:16:59: Auch das kommt ja noch einmal dazu, aber es sind halt viele viele Erfahrungen.

00:17:03: also ich finde sehr sehr positiv Menschen kommen auf einen zu geben auch viel positives Feedback.

00:17:08: auch da bekommt man viel Bestätigung.

00:17:09: Das darf man ja nicht vergessen.

00:17:11: und vor dem Hintergrund ist eine positive Erfahrung die ich bisher gesammelt habe

00:17:17: Wie siehst du deine mögliche Rolle als Verwaltungschef?

00:17:19: Eher Antreiber, Moderator oder Entscheider und Gestalter?

00:17:23: Nein sowohl Ja ich glaube alles In allem ist man tatsächlich.

00:17:29: Ich glaube, man muss alle Fähigkeiten mitbringen um eine gute Verwaltungsleitung und ein guter Bürgermeister zu sein.

00:17:36: Denn ohne letztendlich Antreiber müssen wir das jetzt auch mal fertig kriegen.

00:17:40: und jetzt erstmal gut in der Diskussion.

00:17:42: und jetzt brechen die Diskussionen hier ab Machen jetzt einfach.

00:17:47: Ohne das funktioniert es nicht, ohne Gestalter, ohne Ideen, ohne letztendlich Dinge vielleicht auch fortentwickeln zu können, ohne den Backgrounds zu haben was funktioniert und was funktioniert nicht?

00:17:57: Ohne dass kann auch ein Bürgermeister eine Entwicklung nicht nachhaltig steuern.

00:18:03: also ich glaube ist alles dieses gesamte Spektrum was sich da vereint auf einem Bürgemeister, auf einen guten Bürgmeister.

00:18:11: Amzinhaberin Helmer Spüring Wahrscheinlich von vielen als gute Bürgermeisterin wahrgenommen.

00:18:16: Sie hinterlässt große Fußstapfen, was hat sie aus seiner Sicht gut gemacht?

00:18:21: Was vielleicht weniger gut?

00:18:23: Ja also erst mal bin ich froh und glücklich dass die nach der Fusion auch als Bürgemeisterin noch einmal angetreten ist.

00:18:28: es gab ja nochmal eine Wahl.

00:18:31: Es war auch unser Bitten weil wir wussten darum das ist eine sehr Kritische Lage ist, wenn zwei Kommunen fusionieren, dass sie da weitergemacht hat.

00:18:39: Also das hat sie sehr gut gemacht und weil es rote meiner Meinung nach sehr gut aufgestellt sowohl in der Verwaltung als auch in der Region.

00:18:48: Wir sind anerkannt in der Struktur wirklich sehr positiv wahrgenommen.

00:18:53: Also sie sind unsere Nachbarkommunen, in der Regel eher beneiden Sie uns um unsere Struktur und um unsere Größe.

00:18:59: Um unsere Möglichkeiten die wir gewonnen haben also vor dem Hintergrund wirklich Hut ab.

00:19:03: was sie in den letzten Jahren seit zwei tausend vierzehn dort geschaffen hat ist glaube ich einmalig wirklich ganz ganz toll.

00:19:11: Sie hat natürlich eine Fachlichkeit vor allen Dingen im Bereich bauen das merkt man.

00:19:15: Da hat sich Walz-Rod auch sehr stark und gut entwickelt in diesem Bereich.

00:19:20: Aber ich glaube dadurch, dass wir als Team auch sehr gut funktionieren haben wir alle anderen Aspekte, sei es nur um Kindertagesstätten, Sozialarbeit oder Schulen, sehr gut dort bearbeitet.

00:19:30: Was hat sie vielleicht nicht so gut gemacht?

00:19:33: Das war ja auch noch eine Frage, wie ich verstanden habe.

00:19:36: Sie ist meine Steffin!

00:19:38: Du bist doch auch loyal?

00:19:40: Natürlich bin ich loyal.

00:19:42: Natürlich gibt es aber immer Punkte, die irgendwie besser gemacht werden können.

00:19:46: Also niemand ist perfekt das würde ich auch von mir niemals sagen und auch nie dass eine Person immer allen gerecht werden kann.

00:19:53: Wo wir mit Sicherheit besser werden können meiner Meinung nach ist in unserer Kommunikation.

00:19:57: Das letztendlich was wir nach außen transportieren vielleicht auch wie Entscheidungsprozesse im Rat funktionieren.

00:20:02: Meiner Meinung nach sollten wir auch mehr erklären im Rat, welche Hintergründe ist jetzt?

00:20:06: Welche Hintergrunde werden da gerade entschieden?

00:20:09: Welches stehen auf der Agenda und wieso sind diese Entscheidungen eigentlich schon so zementiert wie es manchmal wahrgenommen wird.

00:20:17: Ich leide ein bisschen darunter dass unsere Ratssitzung eigentlich von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen werden.

00:20:23: Es sei denn die war zu einer Zeitung berichtet.

00:20:25: Gott sei Dank bist du jedes zweite Mal mindestens dabei ansonsten wäre die Öffentlichkeit fast überhaupt nicht wahrnehmbar da.

00:20:31: Also vor dem Hintergrund, ich glaube kommunikativ haben wir durchaus Luft nach oben.

00:20:34: Ich glaube auch eine Darstellung in der Außendarschelung und auch wie unsere Entscheidungen funktionieren und wie sie letztendlich getroffen worden sind.

00:20:39: Das ist mit Sicherheit ein Aspekt wo wir noch mal wachsen können.

00:20:44: Du hast es angesprochen die Entscheidung trifft letztendliche auch der Rat.

00:20:48: Du bist der Wunschkandidat der Politik also anstückbar doch des Rates.

00:20:52: Dennoch die Frage Wie willst du Mehrheiten für deine Ideen finden?

00:20:56: Ja erstmal ist das ja so.

00:20:58: Die gute Idee sieht meiner Meinung nach Wenn ich gute Ideen habe, wenn ich ein schlüssiges Finanzierungskonzept vorlege – auch das ist meiner Meinung nach ein Teil der Idee ganz wichtig – dann wird man überzeugen müssen.

00:21:11: Dann wird man mit den Argumenten positiv letztendlich, weil es Rolle entwickeln zu wollen, nach vorne zu bringen überzeugen müssen.

00:21:19: und ja da ist es natürlich wichtig A jetzt schon einen Backgrounds zu haben und deswegen ist es meiner Meinung auch nicht selbstverständlich dass ich eben diesen Background jetzt mitbringe.

00:21:27: Ich habe einen Zugang zu den Parteien, diesen Zugang werde ich nutzen.

00:21:31: Ich weiß darum, wie es funktioniert heute.

00:21:34: Auch Helma Spüring bereitet ihre Entscheidungen eben entsprechend vor.

00:21:37: auch das würde ich weiter tragen natürlich logischerweise mit den Parteien gemeinsam die denen zu entwickeln sie mitzunehmen und dann aber im Rat auch weiter zu diskutieren.

00:21:47: Wo siehst du denn die größten Baustellen?

00:21:49: in der Stadt oder in den Dörfern?

00:21:51: Ja, Bauställen gibt es immer muss man dazu sagen und wir haben mit Sicherheit immer auch Möglichkeiten uns noch weiterzuentwickeln.

00:21:58: meine größte Baustelle die ich wahrnehme ist Tatsächlich die weitere Belebung hier unserer Kernstadt, ein wichtiger Aspekt.

00:22:07: Wir müssen aufpassen dass letztendlich unsere Stadt nicht stirbt und da müssen wir alles dran setzen.

00:22:12: dazu zielen für mich viele Punkte viel Einzelmaßnahmen.

00:22:15: ich möchte mal einige wenige nennen.

00:22:17: Die Umgestaltung des großen Grabens ist ein wichtiger aspekt.

00:22:20: Ich möchte halbseitig eine Fußgängerzone einrichten Halbseite dieser Straße also wenn man von der langen straße kommt dann wird es die Fußgängerzone beginnt und dann bis zur Morschstraße durchgezogen.

00:22:34: Das ist nämlich halbseitig nicht in der Länge, sondern tatsächlich nur diese halbe Seite damit auch weiterhin eine Verkehrslage möglich ist im großen Graben und auch der Parkplatzbereich dort zu verfügen steht.

00:22:47: Nichtsdestotrotz glaube ich müssen wir diesen Bereich als unseren Kern noch mal weiter entwickeln.

00:22:51: Ich glaube es gibt ja ganz neue Möglichkeiten.

00:22:53: Wir müssen unser grünes Band auch weiter durchziehen.

00:22:59: Wir sollten auch unser grünes Band, so wie es eigentlich geplant ist bis zum Marktplatz vollziehen.

00:23:04: Auch das ist ein wichtiger Aspekt.

00:23:05: nochmal zur Belebung.

00:23:06: aber wir müssen auch unseren Marketing und da sind wir wieder beim Marketing ganz anders leben.

00:23:11: Ich würde gerne eine Marketing GmbH geründen.

00:23:13: hier uns fehlt es meiner Meinung nach im städtischen Kern daran dass wir unsere Ressourcen die wir haben.

00:23:19: wir haben einen Stock Marketing EV.

00:23:21: den möchte ich gerne weiter betreiben lassen.

00:23:24: Das ist ein ganz wichtiger Baustein für uns, meiner Meinung nach hier zur Belebung und zur Einbindung des Einzelhandels vor Ort.

00:23:30: aber für mich muss Marketing breiter gedacht werden.

00:23:33: dazu gehören Veranstaltungen Märkte letztendlich auch der Tourismus.

00:23:37: Auch das ist ein Marketing für mich.

00:23:39: all das würde ich gerne in einer GmbH bündeln ähnlich wie es in Lüneburg der Fall ist.

00:23:44: Und dann ist es ganz wichtig dass wir unsere Innenstadt hier schützen und ganz anders eben entwickeln.

00:23:48: In den Dörfern haben wir auch Aufgaben.

00:23:50: Das darf man nicht vergessen, unsere Dörfer zu schützen und unsere Dürfer zu entwickeln.

00:23:54: Auch das ist ein wichtiger Aspekt.

00:23:56: Manche haben schon überhaupt gar keine Pflegeversorgung mehr.

00:24:00: eine häusliche Pflege ist da überhaupt nicht möglich.

00:24:02: ambulante Pflegedienste kommen dort nicht mehr hin.

00:24:04: Da müssen wir uns trotzdem darum kümmern meiner Meinung nach.

00:24:06: Auch wenn es nicht unser originärer Aufgabe ist meine Meinung nach gehört das aber dazu Ärzteversorgungen ganz wichtig.

00:24:12: Meine Meinung nach brauchen wir Ärzten die hier sich niederlassen Und da strebt mir an, letztendlich ein Stipendium-Programm vielleicht zu entwickeln.

00:24:23: Auch das ist ein wichtiges Instrument, das kenne ich noch aus Bombenzeitzeiten.

00:24:27: Auch da hatten wir mal Ärzte Mangel gehabt und haben trotzdem das einigermaßen hinbekommen vor allem im Bienenfelderbereich.

00:24:34: Aber ich glaube, wir werden immer weiter die Probleme fossieren wenn wir nicht dort eingreifen und da müssen wir als Stadt eingreiven.

00:24:41: Von daher haben wir Probleme und den müssen wir jetzt nicht herwerden.

00:24:45: Ich erinnere mich in Bombnitz hat es nicht ganz so gut funktioniert.

00:24:47: mit dem...

00:24:49: Bommins haben wir gar nicht angefangen mit Stipendien.

00:24:51: Der Rat der Gemeinde Bommens war der Meinung, wie sind zu klein?

00:24:54: Deswegen hat man Stipenden abgelehnt und gesagt das ist eher ein Thema für den Landkreis.

00:24:58: Mittlerweile sage ich, dass es sehr wohl ein Thema ist für uns.

00:25:02: Wir sind einundreißig tausende Einwohnerinnen und Einwunder stark und wir haben jetzt die Größe auch durchaus stipendieren auszusprechen.

00:25:07: Wir waren nicht immer glücklich mit den Ärztinnen und Ärzten, die sich da gemeldet haben.

00:25:11: Daran entsinn ich

00:25:11: mich auch.

00:25:13: In den vergangenen Jahren hat die Stadt erheblichen Bildungseinrichtungen aber auch in Feuerwehr, Kultur und Sportstätten investiert.

00:25:19: Doch das Geld wird weniger.

00:25:21: Das haben die ganzen Haushaltssitzungen gezeigt.

00:25:25: Wo willst du da Prioritäten setzen?

00:25:27: Ja erstmal ist es mir wichtig.

00:25:28: wir haben erst einmal noch sehr gut gehaushaltet die letzten sechs Jahre.

00:25:31: Wir haben dreißig Millionen Euro an Rücklagen erwirtschaftet, wir haben derzeit die niedrigsten Steuersätze hier im Heidelkreis.

00:25:37: das heißt unsere Grundsteuersetze sind ganz unten und unsere Gewerbesteuersatze sind auch sehr weit unten.

00:25:44: ich möchte auch diese Finanzlage schützen.

00:25:46: das heißt es ist mir sehr wichtig wenn wir über neue Projekte reden Wenn wir Investitionen fassieren dass wir diese auch kofinanzieren lassen immer durch Fördermittel immer alle Möglichkeiten die es irgendwo gibt auch zu heben Und wenn wir sie noch nicht aktuell heben können, eher eine Maßnahme vielleicht auch mal ein zwei Jahre in der Schublade verschwinden zu lassen und sie dann rauszuholen, wenn es wieder einen Förderprogramm gibt.

00:26:08: Ja die Ressourcen werden enger.

00:26:09: Wir merken das auch in diesem Jahr dass unsere finanziellen Ressousten geringer werden.

00:26:14: Das hat etwas mit der gesamtfinanziellen Lage meiner Meinung nach unses Status zu tun.

00:26:18: Sowohl Landkreis Heidekreis, Land als auch Bund leiden da immens meiner Meinung nach.

00:26:23: Wir haben uns ein bisschen abgekoppelt noch aber wir werden es nicht auf Dauer dort verwehren können.

00:26:27: Ja wie möchte ich priorisieren wenn das dann irgendwann der Fall ist?

00:26:31: Für mich muss es immer einen Mehrwert geben.

00:26:33: Ich würde niemals darüber diskutieren wollen ob wir investieren in unsere Infrastruktur.

00:26:37: für mich ist eine Straßenbaumaßnahme immer notwendig also Eine Straßenbaumaßnahme zu schieben macht es nicht günstiger, sondern wir verschieben das nur auf die nächste Generation.

00:26:46: Wir haben in den letzten dreißig Jahren nicht das investiert meiner Meinung nach in so einen Straßenbau was wir hätten machen müssen.

00:26:50: und so leiden wir manchmal unsere Infrastruktur und auf einmal kommen ganz viele Maßnahmen und wir wissen gar nicht mehr wo wir langfahren können.

00:26:56: also meine priorisierung ist ihm Falle.

00:26:59: Ja, Investitionen weiter.

00:27:01: Ganz ganz wichtig meiner Meinung nach aber dann immer durch Fördermittel gedeckt.

00:27:04: und ja wir leben aktuell von unserer Substanz unsere dreißig Millionen Euro sind nicht auf ewiglich da dass wenn das so weitergeht

00:27:11: die ist ja aufgezehrten Stück weit

00:27:13: genau jedes Jahr ein stückweit aufgezerrt.

00:27:15: also vor dem Hintergrund werden wir uns dann bei Zeiten Gedanken machen müssen auch über unsere Strukturen die wir jetzt aktuell haben.

00:27:21: Vorher, da mache ich mir viel größere Sorgen wird allerdings der Landkreis Heidekreis sich über die Strukturen Gedanken machen müssen.

00:27:27: Denn dort und da sind wir ja nun mal finanzieh am Ende...

00:27:31: Die Verpflichtung kommen wir gleich auch noch?

00:27:33: Wird es ganz dramatisch muss man sagen!

00:27:36: Du bist ja Haushaltsexperte durchaus bis hier auf den Haushaltsbereich verantwortlich in der Stadt.

00:27:41: Wie kann das aus eigener Kraft gelingen vielleicht auch wieder mehr finanziellen Spielraum zu erhalten?

00:27:46: Ja, ganz wichtig meiner Meinung nach.

00:27:49: Wir müssen unsere wirtschaftliche Entwicklung selber in die Hand nehmen.

00:27:53: Das heißt, wir müssen die Unternehmen, die wir hier vor Ort haben pflegen Wir müssen schauen wie sie unterstützen können in ihren wirtschaftlichen Entwicklungen.

00:28:01: Wir müssen aber auch Handwerk Mittelstand Einzelhandel hier entwickeln.

00:28:05: das sind alles wichtige Aspekte meiner Meinung nach und wir brauchen auch und da führt kein Weg dran vorbei Auch entteilen dort wo es geht Gewerbegebiete.

00:28:13: Wir haben ein Industriepark hier in unserem Kern Eine Perle muss man sagen, solch ein Industriepark würde sich niemals wieder hier in Walzrode ansiedeln.

00:28:21: Hätten wir nicht diese Strukturen seit zweieinhalb Jahren vor Ort?

00:28:24: Für mich ist es ganz wichtig, diese Struktur zu schützen weiterzuentwickeln, Gewerbegebiete auszuweisen und dann auch Ansiedlungen zu fassieren.

00:28:31: Ich würde aber schon ganz genau hinschauen wollen welche Ansiedlung wir fossieren.

00:28:35: ich glaube wir brauchen keine Logistiker mehr hier vor Ort davon haben wir genug.

00:28:38: das ist tatsächlich meiner Meinung nach ein Ende der Entwicklung abzusehen.

00:28:43: Wir brauchen auch keinen Asphalt-Mischtwerk hier vor Ort, auch das ist eine Erfahrung die wir glaube ich alle hier in der Region gesammelt haben.

00:28:49: solche Dinge führen zu keinem Mehrwert meiner Meinung danach aber wir brauchen durchaus Gewerbeflächen um vielleicht auch Produktionen wieder heranzuholen.

00:28:57: Wir haben mit dem Wirtschaftsland Delta Land eine wunderbare Wirtschaftsförderung hier vor ort und da es wichtig meine Meinung nach uns als Marke dann auch zu präsentieren.

00:29:05: wir sind zwischen letztendlich Hamburg Bremen und Hannover was sehr, sehr gut ist und das sollten wir auch entsprechend vermarkten.

00:29:12: Hierüber wünsche ich mir einen Mehrwert über letztendlich Mittelstand, über letztens dem Bereich der wirtschaftlichen Ausweitung von Unternehmen hier vor Ort.

00:29:22: Und da wünschte ich mir ein Mehrwert tatsächlich für uns damit wie unsere Aufgaben auch künftig finanzieren können.

00:29:26: Wo wir gerade über Wirtschaft reden, über den Industriepark reden In Bombnitz spielt das Thema Rüstung neuerdings auch wieder eine Runde im Industriepark.

00:29:35: Du kennst die Geschichte der IB als Schießprüferfabrik in Zweiten Weltkrieg, wie bewertest du vor diesem Hintergrund mögliche Ansiedlung aus dem Militär- bzw.

00:29:44: Rüstungsbereich, der ja zumindest von Kreiseite aktuell untersucht wird?

00:29:49: Ja, nicht nur von Kreisseite sondern auch im Delta-Land.

00:29:52: Also wir sind ja Gesellschafter als Stadtbazone in Delta-land GmbH.

00:29:56: Auch dort wird derzeit eine Stelle geschaffen uns zu vermarkten als der Bereich der Füristung durchaus geeignet ist.

00:30:03: Wir haben eine besondere Lage.

00:30:04: Wir sind am Europas größten Tropen Übungsplatz hier gelegen und auf der anderen Seite Rheinmetall Unterlüss, definitiv.

00:30:12: Also vor dem Hintergrund haben wir eine besondere Lage.

00:30:16: in diesem Kontext und darüber hinaus haben wir auch eine besonderen Weltlage aktuell.

00:30:21: Wir glaube ich werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten diese Weltlage nicht letztendlich nachhaltig so verändert sehen als dass man nicht in Rüstung weiter investieren muss.

00:30:31: Und ja da geht es auf der einen Seite darum von welchen Betrieben mache ich mich abhängig?

00:30:35: Wo kaufe ich meine Ressourcen ein?

00:30:37: Kann ich das hier vor Ort in Deutschland machen oder sind es vielleicht.

00:30:40: Und das ist die Alternative, wenn man sich MSM mal ganz genau anschaut also den letztendlich Produzenten von dieser Nitrozellulose gibt es Alternativen nur in China und Amerika und in Frankreich noch.

00:30:50: ansonsten gibt es keinen Alternativ.

00:30:52: Wollen wir uns davon loslösen?

00:30:53: Es führt kein Weg dran vorbei meiner Meinung nach auch hier vorort zu produzieren und das letztendlichen auch als Chance zu verstehen und weiterzuentwickeln.

00:31:02: MSM ist aber auch nicht deutsch, glaube ich.

00:31:03: Ist es lovakisch oder

00:31:04: tschechisch?

00:31:05: Tschechische.

00:31:06: Also ja, europäisch, aber

00:31:10: nicht deutscht!

00:31:11: Ja, nicht deutschs das ist schon richtig, aber immer in europäisches.

00:31:15: und die Produktion ist hier vor Ort.

00:31:16: also da haben wir glaube ich einen anderen Zugang zu als es nach China oder USA ist würde ich behaupten.

00:31:23: von dem Hintergrund macht es Sinn solche Produktionsstätten auch zu haben.

00:31:27: Gleichwohl, glücklich bin ich nicht mit der Welt-Situation.

00:31:31: Mit der Situation wie wir sie hier aktuell vor Ort haben sehr wohl schon.

00:31:36: Davon werden wir in Teilen auch produzieren und davon sollten wir entsprechend profitieren.

00:31:41: Mit anderen Worten denn Rüstungsfirmen kommen hören bei uns das an!

00:31:46: Wenn Rüstungsfirmen kommen, sollten wir das immer anhören meiner Meinung nach und wir sollten ganz genau abwägen ob das nicht doch eine Option ist uns zu entwickeln.

00:31:54: Also da bin ich schon der Meinung dass sollten wir tun.

00:31:56: Wir haben eine große Kasernenanlage in Bad Falling-Bostel in Erbke dort existent.

00:32:01: also vor dem Hintergrund müssen wir uns das anhören.

00:32:04: Das gehört dazu Genauso wie wir es angehört haben Dass ein Bundeswehrbekleidungskammer im A-Siemenzwanzigpark sich ansiedelt genauso wie wir uns angehörten haben letztendlich dort angesiedelt hat.

00:32:15: All das sind auch Entwicklungen, wo man ganz genau hinschauen muss natürlich aber das sind immer Chancen die wir ergreifen sollten.

00:32:24: Thema Gasförderung in der Region.

00:32:27: Als alte Bombnetzer sind wir sozusagen davon noch ein bisschen mehr betroffen?

00:32:31: Ja weil es ruht ja

00:32:32: ja auch.

00:32:35: Welche Einstellungen hast du zu dem ganzen Thema?

00:32:38: Also es sind unsere Ressourcen die wir hier vor Ort haben und meiner Meinung nach wenn wir ressourcen haben Wir müssen sie aber so heben, dass unsere Bevölkerung geschützt ist.

00:32:48: Das heißt wir können nicht an jedem Standort bohren und einen Tagewerk öffnen.

00:32:53: Aber dort wo wir Ressourcen in der Erde haben, wo wir vielleicht auch Abhängigkeiten heute zu anderen Ländern haben... Wo wir es importieren, meiner Meinung nach gehört es dazu unser Bodenschätze, unsere Ressoursen hier vor Ort eben auch zu nutzen.

00:33:06: Das gehört zur Ehrlichkeit dazu wenn du ganz konkret jetzt die Situation dort durch Vermilien ansprichst.

00:33:13: Da bin ich kein Fan von insbesondere Vorgehensvonbämmerchen.

00:33:16: Also die Art und Weise dort einen Dorf zu spalten, die Art and Weise wirklich dramatische Lagen dort auszulösen ist meiner Meinung nach wirklich sehr, sehr dramatisch.

00:33:27: in dem Kontext das... es auch anders möglich gewesen wäre, eine offene Kommunikation und eine offende Möglichkeit darüber zu diskutieren.

00:33:35: Wo ist vielleicht der richtige Standort einer weiteren Bohrung?

00:33:38: Wäre sehr viel besser gewesen als nun vollendete Tatsachen zu präsentieren und einfach zu sagen das ist jetzt der Standort.

00:33:44: also ich bin für das Heben der Ressourcen ja aber nicht an jedem standort.

00:33:48: und was da aktuell passiert zwischen Westerhaal und Hassberg ist man sicher halt nicht der richtige

00:33:53: standort zumal der Medien im ersten Schritt ja durchaus anders gearbeitet hat.

00:33:59: Der erste Schritt war auch nicht ohne Widerstände, das darf man nicht vergessen.

00:34:02: Wir hatten ja durchaus ein Aktionsbündnis was sich da gegründet hat und bis heute in Ford besteht.

00:34:08: Auch dort hatte man glaube ich eher vor weiter Richtung Dorfmarkt bohren zu wollen, auch dort hat man keine Ressourcen gefunden so dass man ein Altrecht genutzt hat.

00:34:16: Auch das ist erst einmal im Anfangsstadium nicht gut entwickelt worden meiner Meinung nach.

00:34:21: Aber im Nachgang hat es zu Akzeptanz geführt vor Ort.

00:34:24: Und diese Akzeptance ist jetzt absolut aufgehoben worden durch ihren aktuellen Stand der weiteren Bohrung, die sie da nun fossieren.

00:34:33: Ich komme noch mal zurück auf die Finanzverflechtungen, die wir ja vor allen Dingen als Stadt mit dem Kreis haben.

00:34:42: Die steigende Kreisumlage lässt den Kommunen dabei immer weniger Luft zum Atmen?

00:34:46: Wie bewertest du das und wo soll das einmal enden?

00:34:51: Also ich als dramatisch, wir überweisen mehr als zwanzig Millionen Euro an den Landkreis an Kreisumlage.

00:34:57: Es ist für uns auch als Stadtwahlsrode schwer händelbar insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Lagen das immer noch weiter zu erwirtschaften.

00:35:06: und da müssen wir an die Substanz letztendlich unsere Substanz um den Land Kreis finanziert zu halten.

00:35:11: Das darf eigentlich nicht sein zumal der Landkreise ganz viele Aufgaben bekommen hat von Land und Bundesebene dort übertragen worden sind.

00:35:19: Also vor dem Hintergrund muss man dafür einstehen, dass dort auch gemäß der Konnexität eine Finanzierung mit jeder Aufgabe eben auf funktioniert in der Jugendhilfe, in der Schulbegleitung in dem Bereich letztendlich Ganztagsschule.

00:35:34: All das sind neue Aufgaben, die dort auch vor allen Dingen auf dem Landkreise wirken, die aber nie durchfinanziert gewesen sind.

00:35:39: Also wir müssen dafür werben dass so etwas nicht letztendlichen Standard werden darf und dass so was nicht funktioniert denn ansonsten ist es nicht nur unser Landkreis, sondern diverse Landkreisen im nächsten Bankrott.

00:35:51: Ich glaube die Finanzverflechtung von Kommune und Landkreis sind so eng, dass man uns eigentlich insgesamt wahrnehmen muss.

00:35:58: Kommunizieren die Öhrern?

00:35:59: Was eine nicht hat...

00:36:00: Ja genau!

00:36:01: Das ist ja so.

00:36:02: Also je weniger Einnahmen wir haben letztendlich, je weniger Kreisumlage zahlen wir, desto höher muss die Kreisunlage kommen.

00:36:09: also da sehen wir wie diese Zusammenhänge wirklich funktionieren und wie eng verwoben doch eigentlich Landkreise und Kommunen sind.

00:36:17: vor dem Hintergrund kann man nur gemeinschaftlich agieren, aber man muss auch irgendwann vielleicht an Strukturen ran.

00:36:23: Das gehört auch dazu.

00:36:24: Auch wenn man nur sagt, man hat zwei bis drei Prozent freiwillige Leistungen auf Landkreisebene.

00:36:28: Muss ich mir sie trotzdem angucken?

00:36:31: Muss sich vielleicht nochmal tiefer einsteigen?

00:36:32: Das vielleicht nicht doch noch etwas mehr was man da finden kann in einem Haushalt.

00:36:36: Auch das gehört dann zur Ehrlichkeit dazu.

00:36:38: oder man muss über Strukture insgesamt nachdenken.

00:36:41: Weil es rote zahlt glaube ich vierundzwanzig Prozent des gesamten... Genau Umlageeinkommens sozusagen,

00:36:48: das ist

00:36:48: schon ein ganzer Batzen.

00:36:50: Das ist ein großer Batzenangeld.

00:36:52: was wir nach Bad Falling-Bostel uns heute auch hinbeweisen?

00:36:57: Wir springen ein wenig in den Themen und das hängt damit zusammen dass ich Anschlussfragen gestellt habe die sich einfach zu der Zeit besser geeignet haben.

00:37:06: Ich komme zum Thema.

00:37:07: wir erleben es heute sehr schön.

00:37:08: wir sind hier schon ein bisschen am schwitzen.

00:37:11: Es ist heute mal wieder sehr warm sehr unangenehm draußen.

00:37:14: Klimawandel Was Rode wird die Welt nicht retten können?

00:37:18: Welchen Beitrag kann was Rode leisten, damit der Klimawandel zumindest vielleicht ein wenig mit aufhalten werden kann.

00:37:25: Ja ich glaube wir brauchen hier auch insbesondere da wo wir hochgradig versiegelte Flächen haben einen ganz anderes Nutzungskonzept.

00:37:31: Wir brauchen mehr Bäume, mehr Grün Hier im Kern.

00:37:35: Wir müssen meiner Meinung nach eben diesem Klimawandeln gerecht werden.

00:37:39: Das Regenwasser zurückhalten, das heißt wir haben jetzt im Niedersachsenplatz in Beenefeld zum Beispiel eine neue Pflasterung die offenporig ist.

00:37:46: Die solch einen Schwamm letztendlich darstellt und das Regenwasser speichern kann und dann bei Hitze wieder abgibt um eine gewisse Absenkung der Temperaturen zu ermöglichen.

00:37:56: Wir müssen uns diesem Klimawandel ja stellen, das gehört dazu insbesondere baulich.

00:38:01: immer dann, wenn wir dort neue Planungen forcieren, sei es nun bei Grundschulen oder bei Kindertagesstätten, Feuerwehrgerätehäusern.

00:38:08: Dieser Vielzahl an Bauten müssen wir den Klimawandel immer mit berücksichtigen und müssen wir letztendlich auch darüber nachdenken wie wir Hitze vermeiden, wie wir Versiegelung vermeiden Wie wir eben Dinge zurückhalten was Wasser betrifft damit das dort vor Ort gespeichert wird.

00:38:22: Ich glaube wir werden diesen Klimawandeln nicht aufhalten können muss man ganz klar sagen.

00:38:26: aber Wir werden eben auch einen solchen Baustein dazu liefern müssen.

00:38:30: Dazu zählt auch erneuerbare Energien.

00:38:33: Ich weiß nicht, ob es noch kommt.

00:38:34: Nein

00:38:34: tatsächlich!

00:38:35: Ich habe überlegt welches Thema ich auslässe.

00:38:36: in diesem Fall habe ich mal die Windkraft ausgelassen?

00:38:38: Dann nehme ich das jetzt einfach zum Anlass.

00:38:41: auch der Klimawandel hat ja nochmal etwas damit zu tun.

00:38:43: Ich glaube schon dass es wichtig ist, dass wir diese Windkraftanlagen aufbauen.

00:38:48: Das ist ein Teil letztendlich unserer Energiepolitik wo wir auch hin müssen.

00:38:52: dazu stehe ich auch.

00:38:54: ich glaube aber dass wir eben ganz genau schauen müssen Wo gehören sie hin?

00:38:57: In welchen Raum gehören Sie hin?

00:38:58: Wo passen sie hin und welche räumliche Wirkung haben sie?

00:39:01: Ich bin dafür auch Freiflächen-Fotovoltaikanlagen, so wie wir sie aktuell an den Autobahnen entwickeln eben zu forcieren.

00:39:07: Auch das gehört zum Klimawandel dazu.

00:39:11: Wir brauchen andere Wärmekonzepte.

00:39:13: Das kann nur über Wärmepumpen funktionieren, das wissen wir seitdem wir unsere kommunale Wärmenplanung dort veröffentlicht haben.

00:39:19: Also vor dem Hintergrund muss man hin zu einer Verstromung letztendlich und ganz anderen Netzen Auch ein Teil des Klimawandels meiner Meinung nach, auch Batteriespeicher netzdienlich zu entwickeln und nicht letztendlich nur für denjenigen zu entwickeln der vielleicht mehr Werte finanzieller Art sucht.

00:39:35: Auch das gehört dazu.

00:39:36: Das sind alles Aspekte meiner Meinung danach die hier sehr wichtig sind.

00:39:39: noch ganz kurz zur den letztendlichen Windkraftanlagen für mich ganz wichtig.

00:39:43: wir bekommen ja mittlerweile nur zwei Cent die Kilowattstunde freiwillig derzeit von den Windparkbetreibern als Abgabe, als Akzeptanzabgabe.

00:39:51: Wir verwenden diese Mittel um unsere Dörfer dort wo Windkraft wirkt, dort wo man die Anlagen sieht eben auch zu unterstützen.

00:39:58: Sie bekommen Budgets zur Verfügung gestellt, dafür habe ich mich eingesetzt.

00:40:01: das ist für mich aber auch sehr wichtig dass es weiterfassiert wird und weiter vor Ort vorgehalten wird, dass diese Mittel eben dörfliche Strukturen unterstützen, dörflige Entwicklungen ermöglichen und für eine Akzeptanz von Windkraft und der neuerbaren Energien eben aufsorgeträgt.

00:40:13: Auch das gehört dazu meiner Meinung nach den Klimawandel herzuwerden damit wir hier vor Ort meiner Meinung ein gewissen autarki gerade auch

00:40:19: erreichen.

00:40:20: Ich glaube wenn neue Windräder aufgestellt werden erlöse Situationen vor Ort noch ein bisschen besser

00:40:27: mittlerweile.

00:40:28: Neue Windräder sind verpflichtet letztendlich, bei den anderen haben wir es ausgehandelt und haben wir das erwirkt wenn man so möchte dass sie an uns zahlen.

00:40:35: Bei neuen Windrädern ist es verpflichtend für die Anlagenbetreiber erstmal das zu bezahlen und es ist auch letztendlichen so dass neue Anlagen natürlich eine ganz neue Ertragslage nochmal darstellen.

00:40:45: Sie sind in der Regel größer, leistungsstärker.

00:40:47: Wir reden nicht mehr über zwei bis drei Megawatt, wir reden eher zwischen fünf und zehn megawatt Anlagen.

00:40:54: Gleichwohl werden es auch nicht mehr so viele sein, die dann dastehen.

00:40:56: also das muss man auch sagen in der Fläche wird's dann eher weniger.

00:41:00: Wir kommen schon zur letzten Frage ein bisschen allgemeiner gehalten.

00:41:05: Unsere Demokratie steht allgemein unter Druck.

00:41:08: In welchen Hebel siehst du wieder mehr vertrauernden Staat und Politik zu

00:41:12: heben?

00:41:13: Ja für mich ist ganz wichtig unsere Entscheidung zu erklären, zu erläutern und den Leuten wirklich zugänglich zu machen auf welcher Basis wir entscheiden Entscheidungen treffen müssen und in welchem Zusammenhängen diese auch dann stehen.

00:41:25: Also ich bin der Meinung, wir müssen dafür werben dass es manchmal Entscheidungen geben kann und geben muss die vielleicht das Individuum letztendlich nicht entlastet sondern vielleicht auch manchmal belasten.

00:41:38: aber ich glaube wir kommen nicht drum herum Entscheidungen zu treffen.

00:41:41: Manchmal eben dann auch negative Entscheidung für den einzelnen im Gesamtkontext meiner Meinung nach immer positiv und das ist unsere Aufgabe, das zu erklären und darzustellen.

00:41:51: Wir kommen nicht darum herum manchmal Einschnitte vorzunehmen.

00:41:53: Das wird nicht funktionieren und wir können nicht auf ewiglich letztendlich die nächsten Generationen damit belasten diese Entscheidungen irgendwann mal einmal zutreffen.

00:42:01: also von dem Hintergrund ist es glaube ich tatsächlich kommunikativ.

00:42:04: einfach sehr sehr wichtig ist dazu stellen um die Leute mitzuneben aber auch den Leuten zuzuhören.

00:42:09: Also es mitzunemen und Empathie zu zeigen und Verständnis zu zeigen gehört auch mit dazu und den Leuten letztendlich dann auch das Vertrauen zu geben, ja okay ich werde gehört.

00:42:19: Und es gibt zumindest eine Möglichkeit dass ich gehört werde.

00:42:22: Auch das sind alles Aspekte die meiner Meinung nach heute zu kurz

00:42:25: kommen.

00:42:27: Niets Höring!

00:42:29: Ich bedanke mich für dieses Gespräch.

00:42:31: Sehr gerne.

00:42:31: Wünsche viel Glück bei der Wahl.

00:42:32: Danke, danke.

00:42:33: Und

00:42:35: viel Glück!

00:42:36: Danke ebenso.

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