Wilfried von Bostel im Interview
Shownotes
Wilfried von Bostel möchte Schwarmstedts Samtgemeindebürgermeister werden. Im Interview mit WZ-Redakteurin Johanna Scheele erzählt er mehr zu seinen Beweggründen.
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00:00:03: Am dreizehnten September finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt.
00:00:07: Auch um Heidekreis wird gewählt, es geht um das Landratsamt und um das Bürgermeisteramt in den Städten Walz-Rode und Bad Falling-Bostel sowie in den samtgemeinden Schwarmstädte Alen & Rethem.
00:00:17: Die Walz Roder Zeitung hat dazu alle dreizehn Kandidatinnen und Kandidaten zum Interview eingeladen.
00:00:22: In dieser Folge zu Gast Wilfried von Bostl, parteiloser Kandidatin der Samtgemeinde Schwarmstadt im Gespräch mit Witz-Hett.
00:00:28: Redakteurin Johanna Schäle.
00:00:29: Ja, vom Boss ist es ja schön dass Sie heute hier sind.
00:00:31: Hallo Frau Schiele herzlichen Dank dass ich sie gelingen habe!
00:00:35: Ich bin gespannt was wir nun über Sie noch raus bekommen können und wir starten zum Aufwärmen einmal damit das Sie vorunvierzig Sekunden bekommen um sich nochmal selbst vorzustellen.
00:00:46: Das ist nett.
00:00:47: Ja, mein Name ist Wilfried von Bostel.
00:00:49: ich komme aus Schwarmstädt und lebe seit neunundfünfzig Jahren in Schwarmstedt.
00:00:53: Ich bin an der Kommunalpolitik seit vielen Jahren interessiert.
00:00:56: Bin im Gemeinderat, bin in Samtgemeinderat.
00:00:59: Bin auf verschiedenen Ebenen ehrenamtlich tätig.
00:01:02: Seit über dreieinvierzig Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr dort auch auf Gemeinde- und Kreisebene aktiv gewesen Und natürlich auch weiterhin aktiv.
00:01:11: Kommentarpolitisch interessiert mich hauptsächlich die Wirtschaftsförderung, weil das ist ein Schwerpunkt.
00:01:16: Davon lebt eine Gemeinde und persönlich habe ich zwei erwachsene Kinder.
00:01:24: Lebe mit meiner Lebensgefährtin zusammen.
00:01:28: Sehr gut!
00:01:29: Das war ziemlich genau, von forty Sekunden.
00:01:33: Das kannst du schon mal.
00:01:35: So dann drei schnelle Fragen.
00:01:38: Kaffee oder Tee?
00:01:40: Wieder noch.
00:01:42: Und was dann?
00:01:43: Wasser!
00:01:45: Aller oder Leine?
00:01:47: Die aller.
00:01:48: Rathaus- oder Ortsterminen?
00:01:50: Ortsterminen.
00:01:52: Gut, als nächstes habe ich vier Satzanfänge für Sie mitgebracht.
00:01:57: Ich fange an sie vorzulesen und Sie vervollständigen einfach.
00:02:00: Soweit so klar.
00:02:03: ein guter Bürgermeister muss vor allem
00:02:05: zuhören.
00:02:07: Top!
00:02:08: Schwarmstitt wird unterschätzt wenn es um
00:02:11: Die Wirtschaft und Tourismus geht.
00:02:14: Eine Entscheidung braucht Mut wenn,
00:02:18: Wenn es darum geht viele Meinungen unter einen Hut zu bekommen.
00:02:23: Und was war Ihre letzte mutige Entscheidung?
00:02:27: Das war die Entscheidung dass ich mich zur Wahl gestellt habe zum Samtgemeinde Bürgermeister.
00:02:33: Die Menschen in der Samt Gemeinde wissen über mich noch nicht
00:02:37: das Dass ich neben meinen vielen ehrenamtlichen Aufgaben auch als Hobby noch tanzen habe.
00:02:46: Gut,
00:02:48: dann kommen wir nun mal zu Ihnen und Ihrer Kandidatur.
00:02:51: Und erst einmal ganz grundsätzlich gefragt, warum kandidieren Sie denn für das Amt des Samtgemeine Bürgermeisters?
00:02:58: Ja ich bin nun schon einige Jahre kommunalpolitisch aktiv und denke eigentlich man kann noch mehr machen für die Samtgemeine Sparmschritt.
00:03:06: Deswegen möchte ich mich da einbringen.
00:03:07: Und das kann man am besten machen, wenn man sich zur Wahl stellt zum samtgemeine Bürgermeister und im besten Falle dementsprechend auch gewählt wird damit man die Gedanken nach vorne bringen kann, die man hat und die Samtgemeinde und die Bürgerinnen und Bürger mitnimmt und dabei gute Ziele
00:03:23: erreicht.".
00:03:25: Sie sind ja nun relativ spät erst an den Start gegangen – die meisten Bewerberinnen und Bewerbern für Dieses oder für innliche Ämter in der Region, die waren schon einige Monate vorher dran.
00:03:35: Warum kam das bei Ihnen so spät?
00:03:38: Ich habe lange überlegt – ich habe auch im März-April damit angefangen zu überlegen, mache ich das oder mache ich nicht.
00:03:45: Ich habe viele Gespräche geführt mit den ganzen Parteien, die ins Samtgemeinderat vertreten sind und dann braucht die Entscheidung halt ein bisschen Zeit, dass auch das reift weil ist auch nachhaltig, muss es sein und das muss auf allen Ebenen auch abbeklärt sein.
00:04:06: Auch familiär muss mitspielen, auch meine jetzige Arbeit dafür muss gesäuft werden dass sie auch weitergeht und das dauert halt ein bisschen bis man das alles in den trockenen Tüchern hat.
00:04:18: und deswegen die Kurzfristigkeit
00:04:22: Was bringen Sie denn persönlich mit?
00:04:24: Dass sie besonders für dieses Amt qualifiziert
00:04:28: Ja das ist kein Geheimnis.
00:04:29: eine Verwaltungsfachmann bin ich mal nicht aber Ich möchte die Menschen zusammenbringen, ich möchte mit dem Menschen und mit den Mitarbeitern der Samtgemeinde Entscheidung treffen.
00:04:39: Gemeinsamt treffen dass es für die Samt gemeinde und für die Bürgerinnen und Bürger ist.
00:04:46: Und das heißt nicht, dass sich denn alles verweidungstechnisch sehen muss sondern ich muss zuhören können, ich muss die Meinung aufnehmen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Der Bürgerinnen-Bürger.
00:04:59: was is Momentan das Thema, wo drückt der Schuh und wo kann man helfen.
00:05:05: Wo würden Sie sich denn in der Rolle als Verwaltungschef sehen?
00:05:09: Eher der Antreiber, Moderator oder Entscheider?
00:05:16: Alle drei Sachen sind sehr wichtig!
00:05:20: Erstmal würde ich sagen der Moderator weil man muss immer gucken welche Richtung man gehen möchte und natürlich muss man auch das Ganze so ein bisschen forcieren und auch wieder antreiben damit man zum Ziel kommt und auch was erreicht.
00:05:33: Kommen wir nun mal zu Ihrem Ja, gegen Kandidaten und Ansinnenhaber.
00:05:38: Was macht Björn Gestern aus ihrer Sicht gut?
00:05:44: Also er hat die letzten fünfzehn Jahre die Gemeinde, die Sammgemeine geführt Und ja das ist gelaufen gar keine Frage.
00:05:56: Es ist auch bestimmt gut gelaufen.
00:05:59: Da jetzt einzelne Punkte heraus zu ziehen wo ich sagen könnte Mensch das Gefühl mehr besonders gut Das kann ich jetzt gar nicht.
00:06:07: Jetzt die nächste Frage ist naheliegend.
00:06:08: Was würden Sie denn eben anders machen als Bürgermeister?
00:06:13: Ja, anders machen.
00:06:16: Ich hätte vielleicht andere Schwerpunkte, die ich setzen würde.
00:06:18: Mir kommt es sehr viel auf eine vernünftige und solide Haushaltspolitik an dass sie Finanzen in der Gemeinde und in der Samtgemeinde stimmen dass wir Gelder zur Verfügung haben und mit Geldern dementsprechend auch Projekte in der Samtgemeinde umsetzen können.
00:06:33: Das können wir nur machen, wenn wir auch dementsprechend eine gewisse stabile Wirtschaft haben wo Betriebe unternehmen angesiedelt werden können wie auch eine gewissen Gewerbesteuerzahlen die auch Mitarbeiter beschäftigen die in der samtgemeinden dementsbrechen auch Wohnungen bleiben können.
00:06:50: Und wenn das stimmt dann kann ich auf viele Projekten anschieben Ja, fossieren kann und umsetzen kann.
00:06:58: Das geht wie gesagt nur wenn die solide Hauspolitik da ist.
00:07:02: Auf das Thema Wirtschaft kommen wir auf jeden Fall auch noch.
00:07:04: Noch mal konkret gefragt, geht es Ihnen bei Ihrer Kandidatur eher um einen politischen Kurswechsel oder um ein anderen Führungsstil?
00:07:11: Oder um beides?
00:07:13: Um beides!
00:07:16: Björn Gers hat sich auch unabhängig von seinem Amt seinen drei Herzensthemen Glasfaser dem Radweg an der L-Ainhundertneunzig unter Bahn gewidmet.
00:07:24: Was sind denn Ihre Herzens Themen?
00:07:26: Die sind fast identisch.
00:07:29: Also der Radwegausbau muss fassiert werden, da sind wir schon lange Jahre in Gange und es kommt einfach nicht voran.
00:07:36: die Bahn muss auch pünktlicher werden und zuverlässiger werden.
00:07:42: Da haben wir wenig Einfluss drauf, da können wir halt nur Gespräche führen und immer wieder gucken das was da weitergeht.
00:07:47: Glasfaser ist auch wichtig aber Da kann man wieder auf die vorherige Frage zurückkommen.
00:07:51: Das hat Björn Gerst ja sehr gut vorangetrieben und da ist die Samtgemeinde eigentlich auch schon sehr gut aufgestellt, da sehe ich den Mehr statt.
00:07:59: Glasfaser wie Wirtschaftsförderung an erster Stelle.
00:08:04: Welche drei Themen würden Sie denn in den ersten hundert Tagen als Bürgermeister angehen?
00:08:11: Das erste Thema wäre eigentlich wenn nicht gewählt werden sollte dass man sich mit der Verabschiedung von den Vorgängern beschäftigt dass es da eine würdevolle vernünftige Verabschiedung geben sollte und dann muss man sich in die Thematik erstmal einarbeiten.
00:08:28: Natürlich, eine Wirtschaftsförderung ist wichtig, da wiederhole ich mich das kann ich aber nicht erst noch hundert Tage umsetzen, das ist eine langfristige Sache die man bearbeiten muss genauso wie den Haushalt.
00:08:40: der muss auch langfristig beachten bearbeitet werden, wo man sich schauen muss.
00:08:44: Wo kann man Einsparungen treffen und wo muss man weiter investieren?
00:08:49: Das sind so die Hauptpunkte.
00:08:50: Natürlich ist Kindergarten-Schule, Jungtarbeit eine ganz wichtige Sache.
00:08:56: Sie sind nun bereits seit ein paar Jahren Ratzherr in der Sammgemeinde.
00:08:59: Sie haben dort eher einen stiller Zeitgenosse.
00:09:02: Teusch der Eindruck!
00:09:05: Von Grundsatz her bin ich ein stiller Mensch Aber ich kann auch aus der Haut fahren, sag' ich jetzt mal so.
00:09:12: Das kann auch manchmal explosiv werden aber ich bin eigentlich eher der Typ, der das Gespräch sucht und Lösungen durchgespräche sucht damit man gemeinsam denn das Ziel was man durch Gespräche erreicht hat auch fossieren können.
00:09:27: Ja wenn sie nun gewählt werden würden und Bürgermeister sind wie würde sich dann ihr auftreten?
00:09:32: Und die Kommunikation vielleicht doch ändern?
00:09:36: Die Kommunikation, wenn ich samtgemeine Bürgermeister wäre, wäre eine offene Kommunikations.
00:09:42: Ich wäre für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar jederzeit zuhören und die Themen, die die Bürger haben mitnehmen und dementsprechend auch bearbeiten weil ich finde, ein bürgerfreundliches Auftreten, bürgervreundliches Wirken aus dem Rathaus heraus ist ganz wichtig.
00:10:03: Mein persönliches Verhalten, ich denke mal das muss sich nach neunundfünfzig Jahren nicht groß ändern.
00:10:08: Das kann man dann auch nicht mehr ändern.
00:10:11: natürlich Ich würde viele Sachen in der Samtgemeinde zusätzlich besuchen was ich jetzt aus und teilweise mache.
00:10:18: Aber das gehört einfach dazu dass man denn auch präsent ist und ansprechbar für die Bürger.
00:10:25: Sie besitzen kein Parteibuch saßen aber bisher für die CDU im Samt Gemeinderat war der Parteieintritt nie ein Thema für sie?
00:10:34: Doch auch ja, wenn man das jetzt mal so durchblickt.
00:10:44: Die Partei ist schon ein wichtiges Fundament irgendwo und nicht umsonst habe ich mich für die CDU entschieden da für sie auf der Liste zu stehen, um da die Politik mitzugestalten.
00:10:58: aber ich denke mal als Samtgemeinde Bürgermeister ist es wichtig offen zu sein für alle Bürgerinnen und Bürger egal von welcher Partei.
00:11:06: Und das kann man nur machen, wenn man wirklich parteillos ist und daher die Entscheidung, dass ohne Parteien und ohne Parteibuch zu machen.
00:11:14: Aber Sie vertreten trotzdem die konservativen Werte, wo die CDU eben auch versteht?
00:11:22: Das ist richtig, grundsätzlich ja aber ich verwere mich nicht anderen Vorschlägen.
00:11:27: mir geht es um die Sachpolitik Themen kommen, die man umsetzen kann.
00:11:39: Da muss man die angehen.
00:11:40: Mir geht es wie gesagt um die Sache.
00:11:42: Gut!
00:11:44: Es geht Ihnen um die Sachen aber Sie fordern eben auch mehr Transparenz?
00:11:47: Wo kam Ihnen die denn bisher zu kurz?
00:11:52: Ja wenn man in Samtgemeinderat sitzt dann erhofft man sich manchmal mehr Informationen außer den Reihen der Verwaltung und auch aus den Reihen der Politik untereinander, dass da einfach offener und transparenter gearbeitet wird.
00:12:10: Alles klar!
00:12:11: Kommen wir jetzt zu den Themen die gerade die Samtgemeinde bewegen?
00:12:15: Die Samtgemeinde hat nun auch finanzielle begrenzte Spielräume.
00:12:19: darüber haben wir eben auch schon kurz gesprochen.
00:12:22: wo würden sie sparen und wo würden Sie
00:12:24: aktuell investieren?
00:12:27: Das ist ein ganz schwieriges Thema.
00:12:30: Investieren ist immer sehr einfach gesagt weil Ein Radwegebau ist wichtig Kindergärten, Schule.
00:12:38: Da haben wir sehr viel wo investiert werden muss.
00:12:41: aber das harpert momentan dran weil die finanziellen Mittel halt nicht da sind.
00:12:46: dann müssen wir erst mal gucken dass war auf einer Seite die finanzielle Mittel durch neue Wirtschaftsansiedlungen bekommen Das war Unternehmen gekommen die auch Gewerbesteuer zahlen und die Einsparungen Wir haben vor zwei Jahren schon den Haushalt sehr stark reduziert.
00:13:04: Er wurde für sechsundzwanzig auch wieder stark reduzieren, da ist es nicht so einfach jetzt was zu streichen.
00:13:11: Auch die freiwilligen Leistungen kann man nicht einfach streichen.
00:13:15: damit unterstützt man ja die Ehrenamtlichkeit in den Vereinen und Verbänden.
00:13:19: Das ist für mich nicht unbedingt ein Streitpotenzial.
00:13:21: Da muss man wirklich sondieren.
00:13:23: wo sind noch Möglichkeiten?
00:13:24: Wo können wir Einsprung treffen?
00:13:26: Da kann ich jetzt also speziell noch gar nicht mal sagen das wäre der Punkt
00:13:30: Wurden nicht vielleicht auch schon einfach jetzt mittlerweile alle Möglichkeiten ausgeschöpft in Sachen sparen?
00:13:37: Ich denke, ich denke der Haushalt gibt noch einiges her wo man Einsparung treffen kann.
00:13:42: Das heißt irgendwo was einsparen und auf anderen Seite dementsprechend wieder investieren.
00:13:47: Wie bewerten Sie denn die vergleichsweise hohen Steuersätze im Samtgemeinde?
00:13:51: Wobei die natürlich innerhalb der Mitgliedsgemeinden dann auch nochmal sehr unterschiedlich sind?
00:13:56: Ja, die Steuersätze sind ja wenn man mal die Grundsteuer betrachtet in oberen Viertel in Niedersachsen.
00:14:02: Das ist schon sehr hoch und das ist eine starke Belastung für die Bürgerinnen und Bürger.
00:14:09: Ich kann jetzt nicht eine Steuersenkung versprechen weil dazu muss man gucken was für Möglichkeiten haben wir?
00:14:15: wo wollen wir investieren?
00:14:16: aber auf alle Fälle soll es keine weiteren Steuererhöhungen geben Auf Kosten oder Rücken der Bürgerin und Bürger.
00:14:25: Die sind schon genug belastet, da müssten eigentlich eher die Senkungen im Vordergrund stehen um das Leben und das Ansiedeln von Firmen wieder akraktiver zu machen.
00:14:34: Das meint wahrscheinlich dann auch schon meine nächste Frage.
00:14:37: Wir haben jetzt über das Sparen gesprochen.
00:14:38: es geht natürlich dann auch um die Einnahmeseite.
00:14:41: wo und ja wie könnte man die Einnahmen der Mitgliedsgemeinden wieder steigern?
00:14:48: Ja dass ist auch nicht so einfach.
00:14:51: letztendlich geht viel mit der Wirtschaft ein und aus.
00:14:54: Wenn ich Gewerbegebiete ausweise, wo ich Betriebe ansiedeln kann die auch hier vor Ort ihre Steuern lassen und nicht nur eine Zweigstelle hier haben sondern ihren Hauptsitz dann habe ich Gewährbesteuereinnahmen.
00:15:09: Ich kann aber auch mit der neuen Energie da gibt es ja auch die Steuer wo die Gemeinden in Zukunft ein Erlös von bekommen.
00:15:18: also muss man auch die neue Energien wie Photovotalic und Windkraftanlagen berücksichtigen.
00:15:25: Es darf nur kein Überhand nehmen, es muss alles im Rahmen des Möglichen sein und natürlich alles mit den Bürgerinnen und Bürgern abgesprochen sein.
00:15:35: Es freut sich heutzutage keiner mehr der unbedingt ein Windradwohltür
00:15:38: hat.".
00:15:39: Sie liefern gute Übergänge denn meine nächste Frage ist dann nämlich auch wie viel Wachstum durch Gewerbe ist aus ihrer Sicht sinnvoll ohne den Charakter der Orte zu verändern?
00:15:49: Der Wachs-Tum muss zu den einzelnen Ortschaften passen.
00:15:52: Man kann nicht in Ort zuflastern mit zwei, drei Großbetriebe.
00:15:57: Das ist nicht sinnungsfekter Sache!
00:15:59: Die die örtlichen Charakter der einzelnen Ortschaften müssen erhalten bleiben.
00:16:03: Man muss schauen wo man da was ansiedeln kann und da geht es nur miteinander das heißt mit allen fünf Mitgliedsgemeinden muss man schauen.
00:16:12: wo hat man da Möglichkeiten etwas anzusiedeln?
00:16:15: Wo ist es verträglich dass die Bürgerinnen und Bürger irgendwo eingeschränkt werden oder einen riesen Klotz vor der Haustür
00:16:22: haben.
00:16:23: Welche Branchen sind aus ihrer Sicht besonders geeignet in der Samtgemeinde?
00:16:28: Ja, in der jetzigen wirtschaftlichen Situation ist das schwierig vorherzusagen.
00:16:32: was kann man nehmen?
00:16:34: Vor einigen Jahren hätte man noch gesagt Autoindustrie ist eigentlich das beste Zulieferer und ähnliches aber Das hat heutzutage wenig Sinn da etwas zu suchen.
00:16:45: Die Logistikbranche Ist auch sehr interessant, aber ich denke mal die ist auf vielen Ebenen auch schon fast am Ende und die haben alle ihre Standorte gefunden.
00:16:55: Und das wird schwierig!
00:16:58: Aber man musste halt Gespräche suchen und Möglichkeiten aufdecken.
00:17:03: Sie sind ja nun auch selbst Unternehmer betreiben zwei Geschäfte so das schon getrennt voneinander glaube ich.
00:17:09: Ja.
00:17:10: Und machen die Wirtschaft nun auch zu einem Schwerpunkt ihrer Kandidatur?
00:17:13: Wie sehen ihr konkreter Fahrplan für die Wirtschaftsförderung aus?
00:17:18: Wir müssen in der Verwaltung einen Ansprechpartner schaffen, der für die Wirtschaftsförderung dabei ist.
00:17:24: Der für die Unternehmer, die jetzt vor Ort sind ansprechbar ist und dass die Unternehmertie vor Ort ist, denn die wollen wir auch halten und unterstützen.
00:17:35: Dass sie schnell Antworten bekommen auf ihre Fragen, dass die in ihren Anliegen unterstützt werden.
00:17:40: Das war denen wirklich ein Fundament schaffen wo darauf sie weiter arbeiten können Und diese Funktion müsste denn auch weiter ausgeübt werden, dass sich der Mitarbeiter, den er damit beschäftigt ist, sich auch umschaut wo kann ich Unternehmen finden die Interesse haben sich in der Samtgemeinde Schwarmstein anzusiedeln?
00:18:03: und da kommt es wieder darauf an auf die Verträglichkeit das Miteinander.
00:18:06: Wo kommt's am besten hin?
00:18:07: Was wäre es, damit man da ein Konsens findet und sagt, da sind wir mit Einverstand, da können wir was machen?
00:18:14: Fehlt ihr Ihnen dieser konkrete Ansprechpartner eben auch jetzt beruflich zuletzt?
00:18:20: Mir persönlich nicht.
00:18:21: Aber ich habe es von einigen gehört, denen so einen Ansprechpatner fehlen.
00:18:27: Ja wenn wir über Wachstum sprechen müssen wir auch darüber sprechen.
00:18:30: die Samtgemeinde Schwarmstadt hat mittlerweile mehr Einwohner als die Kreisstadt Bad Falling-Bostel.
00:18:35: Wie viele Neubaugebiete und wie viel Zuzug verträgt die Samtremeinde noch?
00:18:40: Ich denke mal auch da kommt man irgendwo in die Grenzen, weil Wohngebiete schaffen ist wichtig.
00:18:46: Man muss für die Einheimischen und auch für Kinder und Kindeskinder, die vielleicht in der Samtgemeinde bleiben wollen, auch dementsprechend Wohngebieten schaffen können.
00:18:55: Daher muss man gucken wo kann man ausbauen?
00:18:58: aber es darf nicht ins Unendliche gehen Da man ja, wenn man jetzt Wohnraum schafft muss man auch die Infrastruktur dazu schaffen.
00:19:07: Das geht los mit Kindergartenplätzen das geht los den Grundschulen, die müssen ausgebaut werden und da sind wir denke ich mal an Punkte angekommen wo man auch sagen kann irgendwo ist eine Grenze es geht nicht mehr.
00:19:22: Wie wollen Sie denn den Charakter der Dörfer bewahren?
00:19:25: Das ist eben auch die Frage nicht nur bei der Wirtschaft sondern auch wenn immer mehr Menschen dazukommen und neue Einwohnerinnen und Einwohner besser integrieren.
00:19:36: Das liegt viel an den Dörfern selber, wie sie mit den Neubürgern, die dazu kommen umgehen.
00:19:43: Wie Sie die in das Dorf leben mit einbeziehen.
00:19:47: Dass das gemacht werden muss ist ganz wichtig weil nur Dörfer wo jetzt Menschen wohnen und mit einem Auto oder mit dem Zug zur Arbeit fahren, abends wiederkommen und sind nicht an das Dorflin beteiligen.
00:19:59: davon hat das Dorff gar nichts.
00:20:01: Man muss da wirklich versuchen, Wege zu gehen.
00:20:04: Dass man sie mit in die Dorfgemeinschaft miteingliedert.
00:20:08: Dass Sie sich vielleicht auch beteiligen nicht nur an den Vereinen, vielleicht auch in der Politik gehen und da Ihre Meinung auch in einer Rede mitvertreten.
00:20:18: Wenn Sie gewählt werden, Ihr neuer Arbeitsplatz wäre dann das Rathaus?
00:20:21: Das war auch immer wieder Thema.
00:20:22: welche Lösung favorisieren Sie denn?
00:20:24: Neubau, Umbau oder Sanierung?
00:20:28: Also ein Neubauer ist schön wäre auch für die Mitarbeiter sehr schön, aber das kann man aus Grund der finanziellen Lage momentan nicht umsetzen und wer auch nicht realistisch das zu sagen.
00:20:39: Ich denke dass ein Umbau und eine Renovierung des alten Gebäudes das sinnvollste wäre.
00:20:45: Das Wichtige dabei ist, dass man für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie im Rathaus arbeiten optimale Voraussetzungen schafft damit sie auch optimale Leistung bringen können.
00:20:54: Denn das ist auch eine Sache der Motivation, wenn der Arbeitsplatz stimmt, dann macht das Arbeiten im Rathaus auch Spaß und die Samtgemeinde Verwaltung profitiert letztendlich davon.
00:21:06: Ihr Steckenpferd ist auch die Feuerwehr.
00:21:08: dort engagieren Sie sich seit Jahren aus Sicht eines Ehrenamtlichen.
00:21:12: wie steht es denn um die Wehren in der Samtgemeinde?
00:21:16: Also die Feuerwehre in der samtgemeine sind eigentlich ganz gut aufgestellt Und ich denke, der Feuerwehr-Darsplan, der jetzt vor zwei Jahren ja vorgestellt wurde und auch umgesetzt werden soll.
00:21:27: Damit sind die richtigen Wege eingeleitet, dass die Feuerwehren auch zukunftsorientiert und gut aufgestellt sind.
00:21:35: Ja, beruflich Schuhhausblottoladen im Ehrenamt Die Feuerwehr.
00:21:40: aus welchem dieser Bereiche könnten Sie wahrscheinlich das meiste mitnehmen?
00:21:44: für das Bürgermeisteramt?
00:21:46: Ich denke aus beiden Teilen!
00:21:49: Bei der Feuerwehr hat man viel gelernt, was Führung angeht.
00:21:52: Was ein Miteinander angeht Dass man mit Gesprächen viel erreichen kann, dass man erst mal zuhören muss Wo drückt der Schuh?
00:22:00: Was kann man machen?
00:22:02: Da sind wir schon wieder bei dem Beruf Mit den Schuhmacher-Meister.
00:22:05: Ja da denke ich mehr an das Wirtschaftliche Was man damit nehmen kann.
00:22:11: Man hat viel mit Kunden zu tun.
00:22:13: Man hört auch da viel mit den Kunden, ich wurde viel angesprochen auch aus Rats her.
00:22:18: Mensch das ist nicht so schön und dies sind so schön... Das kann man denn mitnehmen.
00:22:22: Deswegen denke ich es kommt aus beiden Teilen gewisse Substanzen die man mitnehmen kann wie man in dieses Amt benötigt.
00:22:29: Okay.
00:22:31: Lotto spielen?
00:22:34: Mit dem Geld was der Samtgemeinde zur Verfügung steht wäre das eine gute Idee?
00:22:37: Auf gar keinen Fall!
00:22:40: Gut wir kommen auch schon fast zum Ende und wagen nochmal den Blick in die Glaskugel.
00:22:45: Welche Schlagzeile steht am Tag nach der Wahl über das Samtgemeine Bürgermeisteramt in der WZ?
00:22:54: Mein Wunsch wäre es, wenn da stehen würde gewählt wieviel von Mossel.
00:23:00: Alles klar!
00:23:01: Nun blicken wir gleich mal acht Jahre weiter.
00:23:03: Welche Struktur wird die Samtgemeine Schwarmstadt haben?
00:23:06: Stichwort Fusion.
00:23:08: Das habe ich eben so gedacht, dass ist um die Fusion.
00:23:13: Das ist auch wirklich eine Glaskurige schaut.
00:23:16: Ich bin offen für alle Gespräche, man muss wirklich schauen was das Beste für die Samtgemeinde schwarm steht?
00:23:23: Was ist das Bste für die Mitgliedsgemeinden?
00:23:26: Weil es müssen alle mitspielen!
00:23:27: Es müssen die fünf Mitgliedsmitteln mitspiegeln.
00:23:29: dann kann er die Sammgemeine sagen ja wir gehen sowas an.
00:23:33: aber ich finde man sollte grundsätzlich im Vorfeld offen mit allen darüber sprechen, das heißt mit allen politischen Gremien und mit den Bürgerinnen und Bürgern der Samtgemeinde.
00:23:42: Denn sie leben dort in der Sammgemeinde und die sollen auch mitentscheiden wo die Richtung hingeht.
00:23:49: Letzte
00:23:49: Frage!
00:23:50: Wir nehmen jetzt nochmal an Sie werden gewählt, gewinnen die Wahl wenn wir in acht Jahren wieder zusammensitzen.
00:23:55: Woran sollen Bürgerinnen oder Bürger merken?
00:23:57: dass ihre Amtszeit erfolgreich war?
00:24:00: dass sie gerne in der Samtgemeinde-Schwarmstuhl wohnen, dass wir eine gute Wohnqualität haben.
00:24:07: Gute Rahmenbedingungen für Kinder und Jugendliche von Kindergarten bis Jungtreff und die Grundschulen alles angesprochen.
00:24:15: Dass wir eine vernünftige Verkehrsanbindung haben.
00:24:19: Und natürlich auch das wir eine vernüftige Wirtschaftsstruktur haben, die für unsere Solinen Finanzen sorgen sollen.
00:24:26: Alles klar!
00:24:27: Dann vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben Und wir schauen mal, was nach dem dreizehnten September passiert.
00:24:33: Da bin ich auch ganz gespannt!
00:24:34: Danke!
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