Björn Fahrenholz im Interview

Shownotes

Björn Fahrenholz möchte Rethems Samtgemeindebürgermeister werden. Im Interview mit WZ-Redakteur Dirk Meyland erzählt er mehr zu seinen Beweggründen.

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00:00:03: Am dreizehnten September finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt.

00:00:07: Auch um Heidekreis wird gewählt, es geht um das Landratsamt und um das Bürgermeisteramt in den Städten Walz-Rode und Bad Falling-Bostel sowie in den samtgemeinden Schwarmstädte Alen & Rethemm.

00:00:17: Die Walz Roder Zeitung hat dazu alle dreizehn Kandidatinnen und Kandidaten zum Interview eingeladen.

00:00:22: In dieser Folge zu Gast Björn Fahrenholz, parteiloser Kandidatin der Samtgemeinde Rethim im Gespräch mit WZ.

00:00:28: Redakteur Dirk Meyland.

00:00:33: Herr Fahronholz schön dass Sie heute in den Wäumlichkeiten der WZ sind, um unseren Lesern, Zuhörern, Zuschauern Rede und Antwort zu stehen.

00:00:42: Zum Einstieg!

00:00:43: Da es sicher Menschen gibt die sie noch nicht kennen haben Sie nun forty-fünf Sekunden Zeit in etwa um sich einmal kurz vorzustellen.

00:00:51: Ja vielen Dank nochmal für die Einladung dass ich überhaupt hier sein darf und mich vorstellen darf.

00:00:56: mein Name ist Bjorn Fahrenholz.

00:00:58: Ich bin sechsundvierzig Jahre alt lebe in Großalzdorf einem Ortsteil Stadtwärtsrode, bin sehr naturverbunden, bodenständig, hilfsbereit.

00:01:11: Bin auch sportlich aktiv in örtlichen Vereinen, im Sportverein, im Angelverein und im Schützenverein wo ich auch im Vorstand arbeite, engagiere mich dann letztendlich auch sozial und habe beruflich ein entsprechendes Studium der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften abgeschlossen.

00:01:32: Ich versuche, in meiner Region hier etwas zurückzugeben.

00:01:35: Und denke ich bin ein Kind der Region und schreibt das vielleicht ganz gut?

00:01:41: Ich habe nicht handgestoppt aber ich glaube, dass passt mit forty-fünf Sekunden recht gut!

00:01:45: Dann zum Einstieg eine kurze Schnellfrage Runde – Wasser oder Berge?

00:01:53: Berge eher Berge mit sechzig Prozent.

00:01:56: Arbeit oder Urlaub?

00:01:59: Da ich sehr gerne arbeite, aber auch sehr gern Urlaub mache würde ich sagen das es hier in Gleichstand herrscht.

00:02:05: Statt oder Land?

00:02:07: Dadurch eher das Land.

00:02:09: Tee- oder Kaffee?

00:02:10: Tee

00:02:11: Ergänzend mit oder ohne Milch?

00:02:14: TEE ohne Milchen

00:02:16: Fleisch oder Gemüse?

00:02:19: Beides hat seinen Reiz.

00:02:20: nur Fleisch wäre mir zu langweilig nur Gemüso wäre mir vielleicht auch so langweillig.

00:02:25: Sommer oder Winter?

00:02:28: Eher Sommer wenn er dann nicht zu heiß ist.

00:02:31: Und zum Abschluss Ihr Lieblingsort in der Samtgemeinde Rede.

00:02:36: Ich habe keinen spezifischen Lieblungsort, es gibt viele schöne Orte wo man verweilen kann.

00:02:43: Insofern kann ich da jetzt kein Explizit rausnehmen.

00:02:46: Vielleicht so drei Beispiele?

00:02:48: Ja einmal haben wir den Londipark, den finde ich sehr schön, wo man auch verweihen kann.

00:02:54: Dann haben wir zum anderen die Aller Ja, auch mit dem Fahrrad lang fahren kann.

00:03:01: Da ich auch Angler bin schätze ich das Gewässer natürlich auch.

00:03:04: insofern bin ich da auch öfter mal unterwegs.

00:03:08: und dann halt unsere dörflichen Strukturen im Bier der Dorfgemeinschaftshaus zum Beispiel wo ich schon einige feiern hatte.

00:03:16: Es kommt einfach auf die Menschen an nicht unbedingt auf die Orte.

00:03:20: wenn ich mit den richtigen Menschen am richtigen Ort bin Dann ist es für mich erfüllend.

00:03:25: ja

00:03:26: Nun möchte ich Sie bitten, einige Sätze zu vervollständigen.

00:03:34: Ein guter Bürgermeister muss vor allem wissen was seine Bevölkerung umtreibt und was den Rat umtreibt und was gerade in seiner Verwaltung los ist damit er dann entsprechend die Interessen versuchen kann unter einen Hut zu bringen und trotzdem die Entwicklung seiner Gemeinde vorantreiben kann.

00:03:52: Die Samtgemeinderätem wird unterschätzt wenn es um

00:03:58: Wenn es darum geht, sehr wenig finanzielle Mittel zu haben und doch sehr viel zu erreichen.

00:04:04: Die Menschen in der Samtgemeinde wissen über mich noch nicht das?

00:04:11: Auf die Frage habe ich leider keine Antwort.

00:04:13: Das tut mir leid.

00:04:14: Es ist alles bekannt.

00:04:15: Jetzt können wir gerne dann vielleicht nochmal ins Ende schieben.

00:04:17: Vielleicht fällt mir dann noch irgendetwas ein.

00:04:20: Rhétama-Samtgemeinde Bürgermeister zu werden wäre für mich?

00:04:25: Ja, die Erfüllung auch eines Traums da... Mein Opa damals, als ich sehr klein war gesagt hat.

00:04:32: Ich werde irgendwann Bürgermeister.

00:04:34: Insofern kann ich dann seine Voraussage letztendlich erfüllen und quasi mir auch einen Traum erfülle.

00:04:43: Dazu passt so ein bisschen... ...als Sie Ihre Kandidatur vor fast einem Jahr bereits öffentlich machten?

00:04:48: Sprachen sie vom nächsten logischen Schritt!

00:04:50: Was meinten Sie damit?

00:04:52: Ja, ich kenne die Kommunalfamie sehr gut habe ja viele Jahre lang auch in der Kommune gearbeitet, nicht nur im Rethim.

00:05:01: Auch in Walz-Rode beim Landkreis Heidekreis und weiß vor welchen Problemstellungen und Themen wir letztendlich stehen um die wir uns kümmern müssen auf kommunaler Ebene.

00:05:13: Dann hab ich ein Studium absolviert, Bachelorstudium und ein Masterstudium im Wirtschaftsbereich um dann letztendlichen Wirtschaft und Verwaltung so ein bisschen zu verzahnen und miteinander zu kombinieren.

00:05:27: Ja, weil ich das Studium gemacht habe war für mich der nächste logische Schritt auch einen entsprechenden Benefit aus diesem Studium zu haben.

00:05:35: Und da ich mich nie vor Herausforderungen gescheut habe und immer gesagt habe es gibt keine Sachen die wir nicht schaffen können oder die ich nicht schaffen kann hab ich dann gesagt als die Situation so wahr dass die Möglichkeit war vielleicht Bürgermeister zu werden.

00:05:51: und wenn die Situation einmal da ist Und diese Situation kommt sicherlich nicht oft im Leben.

00:05:57: Dann muss man halt einfach zugreifen und dann ist das dieser nächste logische Schritt, um das was man in seinem Studium gelernt hat, dann entsprechend beruflich auch anwenden zu können – in gewissen Bereichen.

00:06:08: Sie sind der einzige Bewerber und genießen den Rückhalt der meisten Fraktionen!

00:06:12: Was bedeutet Ihnen das?

00:06:14: Das bedeutet mir sehr viel.

00:06:18: Ich muss ja letztendlich oder ich werde, ich nutze mich aber ich werde natürlich gerne mit allen Fraktionen und Gruppen auch zusammenarbeiten Und da ist es mir wichtig wenn ich dort einen entsprechenden Rückhalt genieße und nicht vom Tag eins um ein entsprechender Rückhalt kämpfen muss dann Ist es schwierig sich auf die Sache zu konzentrieren weil man sich erst mal darauf konzentiert im überlebensmodus zu sein Und das würde ich schwieriger finden.

00:06:46: Auch das lässt sich natürlich händeln, aber wenn ich den Rückhalt der entsprechenden Fraktionen habe dann wird es auch für mich persönlich etwas einfacher und wir haben natürlich auch darüber gesprochen welche Themen mich umtreiben wofür ich stehe?

00:07:02: Wenn man da eine Schnittmenge hat ist das für mich gesehen grundsätzlich positiv weil man an den richtigen Themen arbeitet die die Politik auch umtreibt.

00:07:13: Bevor wir zu den eigentlichen Themen kommen, vielleicht noch einmal zu Ihnen beziehungsweise auch zu Ihnen und Ihren Ämtern.

00:07:19: Sollten Sie gewählt werden wären die Posten des Fachbereichsleiters zentrale Dienste und das Allgemein Vertreter des Sandgemeindebürgermeisters verkannt weil sie aktuell von Ihnen ausgeübt werden.

00:07:29: kann es der kleinen Verwaltung gelingen dieses Vakuum auf Zeit zur Füllen

00:07:34: Also unendlich dieses Wacke umzufüllen, das geht natürlich nicht.

00:07:37: Das ist ganz klar und das müssen wir auch so benennen.

00:07:39: Natürlich habe ich aber im Vorfeld meiner Kandidatur mir schon Gedanken gemacht wie das dann ab dem ersten Elften aussehen könnte, sofern ich gewählt werden würde.

00:07:50: Da hab' ich auch einen entsprechenden Plan Wie das funktionieren kann.

00:07:55: Der ist jetzt vor der Wahl natürlich nicht spruchreif.

00:07:59: Den kann ich jetzt nicht mitteilen Aber sie können sicher sein, dass ich mir ausreichend Gedanken gemacht habe.

00:08:04: Dass nicht eine Situation eintritt wo der Bürgermeister seinen Haushalt noch selber erstellen muss.

00:08:09: Bleibt für Sie angesichts einer Vielzahl von Themen im Rathaus überhaupt Zeit für einen richtigen Wahlkampf?

00:08:17: Ja also wir sind ja jetzt nach dem Haushalt.

00:08:19: Der nächste Haushalt wird erst noch wieder erstellt.

00:08:22: natürlich hab ich im Moment dann auch viel mit anderen Themen beschäftigt zu denen ich sonst während der Haushaltsplanung Ja, nicht so wirklich komme.

00:08:35: Aber dennoch habe ich trotzdem Zeit auch einen Wahlkampf zu machen.

00:08:40: Sie gelten als Boden ständig?

00:08:41: Als Fußballer haben sie sich als Wadenbeißer und Teamplayer bezeichnet der nie aufgibt.

00:08:46: Welche Rolle würden Sie als Samtgemeindebürgermeister einnehmen?

00:08:48: Antreiber, Motivator, Entscheider...

00:08:54: Sie sich dort auf eine Geschichte festzulegen würde ich jetzt schwierig finden.

00:09:00: also Entscheiler ist in letzter Instanz der Rat.

00:09:04: Der Rat entscheidet dann diese Geschichte mit.

00:09:06: Klar habe ich im Samtgemeinderat auch eine Stimme, ich entscheide in dem Samt Gemeinderat mit aber würde dann in allen anderen Gremien der Mitgliedsgemeinden ja nicht mitentscheiden.

00:09:14: Insofern würde ich vielleicht entscheider sagen dass das nichts zu trifft.

00:09:18: Ich würde eher sagen... Auch ein Antreiber brauche es nicht.

00:09:23: Die Ideen sind da die Themen sind da, die wir machen müssen und jeder weiß um die Brisanz wie schnell wir Sachen umsetzen müssen.

00:09:32: Also da brauche ich auch keinen Antreiben.

00:09:35: Motivieren zu wirken ist immer wichtig, klar ein Bürgermeister muss motivator sein.

00:09:40: das ist so, da würde ich mich eher in diesem Bereich wieder finden aber auch in dem Bereich Leute zusammenzubringen und eine Mediationsfunktion auszuführen.

00:09:51: Ich muss ja zwischen drei verschiedenen Anspruchsgruppen vermitteln.

00:09:54: zum einen habe die Verwaltung Zum anderen habe ich den Rat und zum anderen hab' ich die Bürger.

00:10:00: Entsprechende Anspruchsgruppe hat ihre Interessen und ich glaube der Vermittler.

00:10:05: Es ist eher der Vermittle, der die Leute dann zusammenbringt.

00:10:10: Sie haben in Rethem bereits unter Zweisamt gemeinde Bürgermeistern gearbeitet.

00:10:13: Erst Kordbrenn Vöge, dann Björn Sümmank.

00:10:15: Was haben sie von beiden gelernt?

00:10:21: Man sagt ja immer wenn man jetzt sagt das es eine gute Frage Dann will man nur irgendwas überspielen um Zeit zu gewinnen.

00:10:28: Das kann durchaus sein.

00:10:29: Jetzt habe ich zehn Sekunden gewonnen.

00:10:31: Nein, also beide Bürgermeister haben mir gezeigt was es heißt sich für seine Gemeinde letztendlich zu engagieren.

00:10:39: Herr Vöger hat ein unglaubliches Arbeitspersum an den Tag gelegt das ist so und eine strukturierte Arbeitsweise gehabt genauso wie Herr Sümmerk auch eine strukturierte Arbeitsweise hat.

00:10:49: und auch Herr Sümmmann bringt sich in außerordentlicher Form auch für die Gemeinde ein.

00:10:54: bis zum letzten Tag bis zum dreißigsten Oktober Ja, und das ist in Oktober.

00:11:05: Ich habe von beiden erfahren, was es heißt letztendlich so ein Samtgemeinde-Bürgermeisterposten auszuführen.

00:11:09: Dass das auch Abendtermine mit sich bringt und dass man sich immer wieder unterschiedlich einstellen muss.

00:11:16: Dass man auf der einen Seite mal eine Ratssitzung hat wo man anders agiert als wenn man dann zum Volkstrauertag geht oder dann zum Kaffekränzchen bei Oma Erna zum neunzigsten Geburtstag.

00:11:27: Das ist nicht abfällig gemeint aber man muss sich immer neu erfinden, immer wieder neu einstellen.

00:11:35: was möchte der Bürger eigentlich von mir.

00:11:37: Und das ist eine sehr herausfordernde Geschichte und ich habe von beiden mitgenommen, dass man sich immer diesen neuen Herausforderungen stellen muss und immer wieder neu erfinden muss, darauf einlassen muss und auch eine gewisse Leidensfähigkeit natürlich haben

00:11:50: muss.".

00:11:51: Was würden Sie anders machen als die beiden Vorgeher?

00:11:55: Da wir nicht auf Rosen gebetet sind, was das Geld angeht, haben beide schon versucht in ihrem möglichen Rahmen letztendlich das für die Samtgemeinde zu erreichen, was möglich ist.

00:12:07: Und da wir auch in absehbarer Zeit nicht sehr viele finanzielle Mittel haben wenn wir auch kein Freibad oder ähnliche Geschichten errichten können.

00:12:14: Wir haben an den wesentlichen Themen gearbeitet.

00:12:17: Ich bin kein Visionär ich bin jemand der letztendlichen die Themen die da sind anpackt und weiter bearbeitet.

00:12:24: Insofern bleibt die grundsätzliche Richtung da.

00:12:29: Ich würde vielleicht versuchen im kommunikativen Bereich ja mich noch kleines bisschen anders aufzustellen, aber ansonsten kann ich an der Arbeit die meine Vorgänger gemacht haben jetzt grundsätzlich nicht so viel verkehrtes finden.

00:12:45: Sie haben beide an den richtigen Themen gearbeitet und es wäre auch vermessen wenn ich da jetzt sagen würde ich würde das jetzt komplett anders machen dann wäre ich ja auch ein Teil des Problemes dass sich denn heute beschreiben würden.

00:13:00: Mit ihrer Kandidatur gehen sie auch ins Risiko vom vermeintlich sicheren Sitz des Angestellten im öffentlichen Dienst zum Wahlbeamten auf Zeit.

00:13:07: War die Ausweitung der Amtszeit von fünf auf acht Jahre eine Motivation?

00:13:12: Die Ausweitungen der Amtzeit auf acht Jahren hat für mich in dem Sinne keine große Rolle gespielt, ganz einfach aus dem Grund weil die Situation da war jetzt am Gemeinde Bürgermeister werden zu können und das ist der Punkt der mich umtrieben hat jetzt die Chance zu nutzen, dass das dann acht Jahre sind.

00:13:34: Das ist noch ein kleines Zubroh sage ich mal.

00:13:37: oder weil man eine größere Planungssicherheit letztendlich auch hat wenn man Projekte anstößt und sieht wie sie umgesetzt sind Wenn man dann von einem Spielplatz kommt, den man in einer Entwicklungs- und Projektphase hat bis zur Ausschreibungsphase zu Umsetzungsphase.

00:13:54: Und dann wie die Kinder drauf spielen.

00:13:56: Dann habe ich wenigstens diesen Zeitraum abgedeckt wo ich auch wirklich den Erfolg sehe.

00:14:01: Den man als Samtgemeinde Bürgermeister und auch als Rat natürlich der Rat den dürfen wir nicht vergessen das sind ja die Leute die letztendlich entscheiden aber denen man positiv begleitet hat.

00:14:11: deswegen grundsätzlich Ausweitung Okay, aber nicht der entscheidende Grund.

00:14:17: Sie haben weder ein Gegenkandidaten noch eine Gegenkandidatin.

00:14:20: Tränen nur gegen die Möglichkeit an das Bürgerekreuzchen beinahe setzen?

00:14:24: Nehmen sie schon Glückwünsche entgegen?

00:14:26: Auf keinen Fall!

00:14:28: Es ist immer noch eine Wahl und insofern hat der Bürger letztendlich eine Wahl zu treffen für mich, gegen mich... ...und insoferen nehme ich da noch keine Glückwunschige entgeg'n.

00:14:41: Das gebietet einfach das Gebot der Fairness und da müssen wir einfach abwarten, was dann am thirteenth im September letztendlich bei der Wahl rauskommt.

00:14:50: Bei welcher Prozentzahl würden Sie von einem guten Wahlergebnis für sich sprechen?

00:14:55: Also ich wäre zunächst einmal zufrieden wenn ich über fünfzig Prozent bekomme.

00:15:00: so dann wäre ich zwar zufriedene aber vielleicht auch ein bisschen traurig, wenn es nur fünfzig oder fünfzig Komma Null eins Prozent sind.

00:15:10: Ich sage mal Ich bin sehr zufrieden, wenn es dann so Richtung siebzig Prozent geht und alles was über achtzig Prozent ist wäre für mich traumhaft.

00:15:21: Wir müssen gucken was am Ende dann letztendlich dabei rauskommt.

00:15:25: Lassen wir uns überraschen!

00:15:27: Kommen wir nun zu einem kleinen Ritt durch die Themen aus Gemeinden und der Samtgemeinde.

00:15:33: ob Sanierung der Mühlenstraße des Mehrgenerationenplatzes Berliner Straße oder der historischen Straßen im Retema Stadtkern Dauert es vom Beschluss bis zur tatsächlichen Umsetzung bisweilen gefühlte Ewigkeiten oder täuscht der

00:15:46: Eindruck?

00:15:49: Als Außenstehender würde ich sagen, der Eindruck täusht nicht.

00:15:52: Wenn ich letztendlich mit der Materie auch von den Abläufen her etwas vertraut bin dann komme ich zu dem Schluss dass gewisse Sachen manchmal so lange dauern weil wir gewisse gesetzliche Restriktionen haben das wir Beteiligungsphasen haben die wir noch einstreuen müssen gerade wenn wir jetzt Baugebiete machen.

00:16:11: Dann haben wir eine erste Beteiligung, eine zweite Beteilligung.

00:16:16: Dann gegebenenfalls dann nochmal Änderungen bis es irgendwann zum Satzungsbeschluss kommen, dann müssen noch Grundstücke gekauft werden.

00:16:24: Bis dann irgendwann mal im Baugebiet tatsächlich der Bagger da steht und die Entwicklung anfängt und die Straße gebaut wird in dem Baugebiet.

00:16:31: Dann haben aber auch Restriktionen, die wir uns grundsätzlich auch irgendwo selber auflegen indem bei einer Straßbaumaßnahme zum Beispiel unsere Bürger mitnehmen wollen im Rahmen von erster Einwohnerversammlung, zweiter einwohner Versammlung und die Bürger über entsprechend den Verlauf letztendlich aufklären.

00:16:49: Was bringt diese Baumaßnahmen der Straße mit sich?

00:16:52: Müssen Beiträge gezahlt werden oder nicht?

00:16:55: Wie lange wird die Straße gesperrt?

00:16:57: Und das sind alles Sachen, die natürlich diesen Prozess irgendwo hinauszögern.

00:17:02: Des Weiteren haben wir natürlich auch dann geldmäßige Restriktion.

00:17:06: Wir müssen auch immer gucken, dass wir das Geld für diese Maßnahmen haben.

00:17:09: Das heißt von der Idee bis zum Beschluss – wir wollen das machen – bis zum Einplan in welchem Haushaltsjahr können wir es leisten?

00:17:19: kann das natürlich differieren.

00:17:20: Es kann schon ein bisschen auseinandergehen.

00:17:24: Insofern können sich manche Sachen leider etwas ziehen.

00:17:29: Ist vielleicht auch die Verwaltung einfach zu klein, um eine Vielzahl an Projekten schneller umsetzen zu können?

00:17:39: Ich denke die Verwandlung ist im Moment gut aufgestellt.

00:17:43: Wir bringen viele Themen voran gerade jetzt das letzte Jahr, wenn man die Sitzungen verfolgt hat was wir für Themen drin haben und wie viele Themen wir bespielen.

00:17:55: Ja ich gebe Ihnen aber recht dass man irgendwann an einer gewissen Kapazitätsgrenze stößt Und sollten wir auch immer mehr Aufgaben vom Bund oder vom Land letztendlich weitergegeben bekommen, dann wird es für uns natürlich nicht einfacher.

00:18:11: Das heißt also mit einer anwachsenen und weiteren Aufgabenflut – oder eine anwachsende Bürokratie, die noch zusätzlich dazu kommt – wird unser Personalstamm irgendwo mit wachsen müssen, damit wir die gleiche Schlagkraft haben.

00:18:25: Ich gebe Ihnen aber recht….

00:18:27: in größeren Verwaltungen, wenn dann jemand mal krankheitsbedingt ausfällt.

00:18:32: Dann kann man vielleicht die Last besser verteilen und die Projekte trotzdem noch entsprechend voranzubringen.

00:18:37: Wenn bei uns jemand ausfüllt in einem kleinen Kader, dann hat das natürlich immer schon einen kleinen Impact.

00:18:44: Vielleicht ergänzend dazu auch?

00:18:46: Die Samtgemeinde Rethem ist entleicht drei Förderprogrammen – den Dorfregion von Birde bis Wirtlohe sowie Aller-Wölpe und der Staatsanierung.

00:18:54: Was ist daran Segen?

00:18:56: was vielleicht auch Fluch.

00:18:59: Also Segen ist auf jeden Fall, dass wir in diesen drei Förderregionen sind und für unsere Bürgerinnen und Bürger und auch für die Kommune letztlich Mittel erlösen können um die Orte letztendlich auch attraktiver zu machen.

00:19:14: So haben wir ja gewisse Maßnahmen eingeplant Die Dorfstraße in der Gemeinde Häuslinge, Großhäuslingen der Ort Und das ist eine sehr, sehr gute Geschichte die wir da letztendlich haben und auch viele Privatleute konnten davon profitieren.

00:19:31: Letztendlich hier in diesem Programm entsprechende Mittel zu bekommen um ihr Haus- und Hof wieder herzurichten zu modernisieren.

00:19:41: Deswegen ist es für mich ein Segen dass wir hier partizipieren konnten weil ohne diese Fördermittel hätten wir auch kommunale Maßnahmen nicht in dem Maße umsetzen können.

00:19:53: Ein Fluch, ich würde nicht von Fluch sprechen.

00:19:57: Die Verwaltung hat immer Aufgaben zu tun.

00:20:00: das sind jetzt Aufgaben die sie sich selber ausgesucht haben die noch dazukommen.

00:20:04: aber der Bürger hat auch eine Erwartungshaltung und diese Erwartungshaltung müssen wir auch gerecht werden dass wir auch etwas für den Bürgermachen.

00:20:10: hier können wir tatsächlich direkt etwas für dem Bürger dann auch machen, wo er tatsächlich dann für sich selbst irgendwo das in Anspruch nehmen kann und deswegen empfinde ich das nicht als Fluch.

00:20:24: Arbeiten müssen wir sowieso acht Stunden am Tag also geben unsere Arbeitskraft dann ins solche sinnvollen Geschichten.

00:20:31: Wenn Sie erst der Bürger sind welche Vorhaben wollen sie priorisieren?

00:20:35: Welche müssen notgedrungen auf die Umsetzung warten.

00:20:40: ja Wir haben natürlich mit der Schulsanierung haben wir ein Thema, das mir sehr wichtig ist.

00:20:48: Dass wir unseren Schulkampus, unser Schulgelände letztendlich zukunftsfähig aufbauen und aufstellen.

00:20:56: Das ist mir wichtig.

00:20:57: Wichtig ist mir aber auch dass wir die Feuerwehr entsprechend so ausstatten wie unser Feuerwehrbedarfsplan das ja letztendlichen auch herausgestellt hat.

00:21:07: Ja, die Feuerwehr ihre Rettungs- und Hilfsfristen auch einhalten kann.

00:21:11: Und das wäre mir als Samtgemeine Bürgermeister natürlich besonders wichtig weil ich der Chef der Feuerwehr bin.

00:21:17: Wenn diese Hilfsfrist nicht eingehalten werden dann habe ich ja theoretisch mit Konsequenzen dann auch zu rechnen.

00:21:23: Insofern sind diese Themen mir besonders wichtig.

00:21:27: Straßenanliegerungen sind mir genauso wichtig.

00:21:29: nur... werden wir nicht alle Straßen der Stadt Rethem, die marode sind sofort in einem Jahr sanieren können.

00:21:36: Das funktioniert nicht.

00:21:37: da müssen wir dann letztendlich Abstriche machen.

00:21:40: Wobei vielleicht auch nicht jeder Bürger unbedingt Hura schreit wenn seine Straße gemacht wird und nachher Straßenausbaubeiträge erhoben werden.

00:21:47: das müssen wir letztendlichen auch sehen.

00:21:49: aber wir sind so diffizitär dass wir da auch im Moment zumindest keine andere Möglichkeit sehen.

00:21:57: Sie haben gerade ein schönes Stichwort genannt, Defizitär.

00:22:00: Als langjähriger Kämmerer kennen sie sich mit Mangelverwaltung aus.

00:22:04: Rethem galt lange als das Armenhaus des Landkreises.

00:22:07: Wie ernst steht es um die Finanzen der Samtgemeinde und ihrer Mitgliedsgemeinden?

00:22:12: Ja ich sagte ja vorhin schon dass wir nicht auf Rosen gebettet sind.

00:22:16: Das ist tatsächlich so.

00:22:19: Ich bin nun einige Jahre Kämmera Und weiß mit dieser Situation Umzugehen Dass man halt wenig finanzielle Mittel hat.

00:22:28: Man wird dann auch etwas ruhiger und wird nicht gleich panisch.

00:22:31: Wenn man aus einer reichen Kommune mal wechseln würde nach jedem, dann würde man wahrscheinlich etwas unruhiger werden.

00:22:42: aber ich kann halt nur sagen dass wir immer bestrebt sind das umzusetzen was nötig ist und jeden Euro letztendlich umdrehen um zu versuchen, die Maßnahme doch irgendwo ein kleines Stück günstiger hinzubekommen.

00:23:02: Wir sind auf Kante genäht.

00:23:04: Wir merken auch dass wir im Gewerbesteuerbereich Einschnitte zu verzeichnen haben.

00:23:10: Auch hier hat sich jetzt in den letzten ein zwei Jahren gezeigt das die Entwicklung dort deutlich nach unten geht.

00:23:17: Wir müssen gucken wo das Ganze hinführt.

00:23:18: es ist aber nicht ein Problem dass nur die Samtgemeinde Redem hat.

00:23:21: Es ist ja ein Problem das kreisweit existiert und nicht nur beim Landkreis sondern ja auch bei den anderen Kommunen im Heidekreis.

00:23:28: Also wir müssen systemisch dort insgesamt in Deutschland umdenken, um die Finanzierung der Kommunen wieder sicherzustellen.

00:23:35: Es kann nicht sein dass wir immer nur an der Hebesatzschraube drehen also immer die Steuersätze für die Grundsteuer oder für die Gewerbesteuer einfach immer nach oben treiben.

00:23:46: das kann ja nicht das Ziel sein dass ich dann irgendwann in so einen ruinösen Wettbewerb eintrete und mich mit kommunuliere, wo es denn der Hebesatz noch zehn Prozent günstiger oder so.

00:23:58: Das macht ja letztendlich keinen Sinn!

00:23:59: Wir müssen systemisch was ändern damit wir auch wieder die Mittel haben um dem nachzukommen, was unsere Bürger letztendlichen auch berechtigt fordern.

00:24:08: Immer wieder ist zu hören, dass sich die Verwaltung nur um die Stadt kümmere und die Mitgliedsgemeinden nur irgendwie so mit liefen.

00:24:14: Gibt es tatsächlich einen Stadt-Land-Konflikt in der Samtgemeinde?

00:24:17: Und wenn ja wie lässt er sich lösen?

00:24:21: Ob es ein Stadt Landkonflikt gibt, da sollte man vielleicht die Ratsmitglieder fragen, die im Samt Gemeinderat sind und gleichzeitig in einem Mitgliedesgemeinderat.

00:24:30: Die könnten wahrscheinlich eher sagen welche Konflikte sie haben, wenn Sie die unterschiedlichen Hüte aufsetzen müssen.

00:24:39: Wir haben in den letzten Jahren viel in der Stadtretem gemacht, das ist richtig.

00:24:44: Wir haben aber auch viel in den einzelnen Gemeinden getan.

00:24:48: und gerade wenn ich gucke wo auch die Dorfregionen letztendlich beheimatet sind dann wird auch viel auf der einen wie auch auf der anderen aller Seite gemacht in den Mitgliedsgemeinden.

00:25:00: Insofern würde jetzt nicht sagen dass da grundsätzlich eine Gemeinde bevorzugt wird.

00:25:06: Es kann sein, dass das in der Vergangenheit vielleicht auch vor meiner Zeit mal so gewesen ist.

00:25:11: Ich kann das jetzt aber nicht unbedingt feststellen, dass wir gerade die Stadt irgendwie in irgendeiner Weise bevorzugen.

00:25:20: Das Grundzentrum hat eine gewisse Wichtigkeit und deswegen haben wir da auch Maßnahmen verortet.

00:25:25: Aber genauso haben wir Maßnahmen in Frankenfeld verordert, in Böhme verorderte, in Häuslingen verordete... Also ich kann das nicht wahrnehmen!

00:25:34: Wenn wir über das Thema Samtgemeinde sprechen, kommen wir um ein Thema nicht drum herum.

00:25:39: Das Thema Struktur.

00:25:40: Von Rethem aus haben es die Themen Fusion und Struktureformen in zwischenzeitlich eksten Anlauf auch in den benachbarten Samt-Gemeinden geschafft.

00:25:48: Wohin wollen Sie die Samtgemeinde Rhetem als Bürgermeister führen?

00:25:54: Ja also... führen natürlich nur, wenn ich einen Mandat der Mitgliedsgemeinden habe.

00:26:00: Und die Mitgliedschemeinden dann letztendlich entscheiden wo sie sich auch hin entwickeln wollen ob Sie von einer Samtgemeinde sich zu irgendetwas anderen entwickeln sollen.

00:26:08: Zu einer größeren Samt Gemeinde, zu einer Einheitsgemeinde.

00:26:12: Ich als samtgemeine Bürgermeister würde das dann aufnehmen Wenn die Mitglieder einem bestimmten Wunsch haben und dass im Sinne der Mitglieder umsetzen.

00:26:24: Dieses Thema anzusprechen von der Position des Samtgemeine Bürgermeisters aus finde ich sehr, sehr schwierig.

00:26:32: Da kann man sich sehr schnell die Finger verbrennen wenn man dieses Thema dann als Samtgemeine-Bürgermeister vorantreibt.

00:26:39: Natürlich möchte ich auch nicht verschweigen dass ich natürlich auch persönliche Präferenzen habe.

00:26:43: Ich habe schon einmal in einer Einheitsgemeinde gearbeitet In der Stadt Walz Rude Und ich bin jetzt in einer Samtgemeinde beheimatet.

00:26:53: Ich kenne also beide Seiten, keine positive Geschichten, keine negative Geschichten in beiden Institutionen.

00:27:01: Ich habe natürlich auch eine persönliche Präferenz aber die werde ich für mich behalten weil letztendlich die Mitgliedsgemeinden entscheiden das und ich möchte das Thema nicht auf die Tagesordnung bringen.

00:27:14: Dann wagen wir doch mal ein Blick in die Glaskugel.

00:27:16: Das hat dann ja nichts mit persönlicher Präferenz, sondern mit Überzeugung zu tun.

00:27:20: Welche Struktur wird die Samtgemeinrede mit acht Jahren haben?

00:27:28: Das kann Ihnen jeder erst in acht Jahren erzählen... Es ist schwierig!

00:27:33: Wir wählen am thirteenthen September einen neuen Rat.

00:27:36: Es kommen neue Leute in den Rat vielleicht auch mit neuen Ideen und neuen Vorstellungen Und dann wird sich herauskristallisieren, ob dort treibende Kräfte vorhanden sind.

00:27:46: Die eine Strukturreform begehren und dann muss man gucken, ob dieses Thema dann bespielt wird oder nicht gespielt wird.

00:27:55: Es kann genauso gut sein dass wir neue Redezusammensetzung haben und dieses Thema überhaupt nicht auf kommt.

00:28:02: Also es kann sein das wir in acht Jahren immer noch eine Samtgemeinde haben.

00:28:07: Es kann sein, dass wir finanziellen acht Jahren so schlecht dastehen.

00:28:09: Dass das Land gesagt hat, so geht es nicht mehr und eine Strukturreform uns auferlegt.

00:28:15: Das kann genauso gut sein, daß die Mitgliedsgemeinden sagen Wir wollen jetzt eine Struktureform.

00:28:19: Wir wollen nicht mehr eigenständig sein.

00:28:21: aber das kann ich nicht beantworten.

00:28:23: Kommen wir von Blick in die Glaskugel zu Wünschteer Was?

00:28:27: Gesetz den Fall Sie hätten eine Million Euro für den Samtgemeindehaushalt komplett zur freien Verfügung.

00:28:32: Wofür würden sie diese verwenden?

00:28:36: Eine Million ist gut!

00:28:37: ... hilft aber gar nicht.

00:28:43: Oder was heißt, es hilft gar nicht?

00:28:45: Das wäre jetzt auch falsch!

00:28:46: Natürlich hilft eine Million immer weiter... Aber bei den Investitionen die wir vorhaben mit der Umsetzung des Feuerwehr-Bedarfsplans also mit dem Anschaffen neuer Feuerwehrgerätschaften, Neuer Feuerwehrehäuser,... Mit der Sanierung der Schule da sind wir ja im Bereich von zwanzig bis fünfundzwanzig Millionen Euro.

00:29:04: dann haben wir noch etliche Straßenmaßnahmen, die wir dann in den Mitgliedsgemeinden noch machen wollen.

00:29:10: Da kommen wir nicht so weit mit!

00:29:12: Ich würde es am ehesten zur Hälfte in die Schule und die Feuerwehr stecken auch wenn ich weiß dass das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

00:29:20: Und wenn ich mir noch was anderes überlegen müsste, dann würde ich sagen Wenn ich diese Millionen Euro dafür verwenden könnte, dass wir sehr finanzstarke Gewerbe unternehmen herholen könnten in die Samtgemeinerätin, die dann auf Dauer sehr viele Gewerbesteuern zahlen, damit sich dieser Betrag in fünf Jahren wieder amortisiert.

00:29:41: Dann würde ich vielleicht auch die Million dafür ausgeben wenn es gesetzlich erlaubt

00:29:44: wäre.".

00:29:47: Wenn die Sammgemeineräte ein Schulzeugnis bekäme, in welchem Fach hätte sie eine Eins und wo Nachholbedarf?

00:29:56: Ich würde sagen, die Eins hätte Sie in der sehr verantwortungsvollen Mittelbewirtschaftung weil wir letztendlich nichts ausgeben was völlig unnötig ist.

00:30:08: Hätte ich jetzt gesagt, den einzelnen Bürger hat vielleicht in einzelnen Bereichen eine andere Vorstellung oder so.

00:30:14: das kann durchaus immer sein.

00:30:17: Eine sechs?

00:30:20: Kann

00:30:20: ja auch ne vier Minus-Minus sein.

00:30:23: mit Sendenz fünf

00:30:35: würde mir zu groß nichts einfallen.

00:30:36: also wir versuchen immer eine gute Kommunikation auch mit dem Bürger zu haben.

00:30:42: Wir versuchen die Kosten niedrig zu halten, wenn wir Straßenabrechnungsmaßnahmen haben.

00:30:49: Also fällt mir jetzt so ad hoc, fällt mir da zumindest nichts

00:30:52: ein.

00:30:54: Dann belassen wir es dabei.

00:30:56: Das politische Spektrum wird sich aller Voraussicht nach weiter Vergrößern.

00:30:59: neben CDU, SPD, ASGL und BRA drängt auch die AfD in den Samtgemeinderat.

00:31:05: was bedeutet das aus Ihrer Sicht?

00:31:07: Ja mehr Fraktionen oder mehr Gruppen im Samtgemeinderat bedeuten natürlich dass ja die Entscheidung dann nicht einfacher wird, wenn man ein Thema letztendlich hat.

00:31:21: Weil dann noch mehr unterschiedliche Strömungen auch vorhanden sind.

00:31:28: aber auch wenn es nicht einfache ist muss das ja nicht uninteressant bleiben.

00:31:33: also es wird dann interessanter.

00:31:34: auf jeden Fall glaube aber trotzdem dass wir zu entsprechenden Lösungen kommen.

00:31:42: ich als wenn ich dann sage meine Bürgermeister wäre, dann muss ich diesen Job ja unparteilig ausführen.

00:31:49: Also ich muss über dieser ganzen Geschichte stehen und neutral agieren.

00:31:53: das heißt ich werde auch mit jedem reden und sprechen Auch wenn es die AfD ist oder so, ich sehe da jetzt nicht das große Problem.

00:32:04: wie gesagt Ich bin ein Neutraler der quasi mit jedem spricht und sprechen muss Und auch die Bürger haben ja ein gewisses Anrecht darauf dass man dann auch mit diesen Personen dann auch spricht, mit jeder Fraktion spricht.

00:32:20: Ich meine ich bin ja von der CDU unterstützt und das würde keinen Sinn machen wenn ich jetzt sage ich spreche nicht mit der SPD oder so.

00:32:28: Ich spreche natürlich mit jeder Partei um konstruktive Lösungen für uns hinzubekommen.

00:32:34: und ich glaube die ganz große Parteipolitik die sollte es auf kommunaler Ebene nicht geben.

00:32:39: Auf der kommunalpolitischen Ebene, da geht das einfach um die Sachpolitik.

00:32:43: Wollen wir einen neuen Kindergarten?

00:32:45: Wollen wem neuen Spielplatz?

00:32:46: Wellen wir eine neue

00:32:47: Straße?".

00:32:49: Und ich denke, da sind die Sachen so klar, dass wir auch zu guten und schnellen Lösungen mit allen Gruppen und Fraktionen letztendlich kommen werden.

00:32:59: Zum Abschluss!

00:33:00: Welche Schlagzeile würden Sie gerne in acht Jahren über sich in der Zeitung

00:33:04: lesen?

00:33:09: Ja, die schwierigste Frage zum Ende.

00:33:11: Das finde ich gut.

00:33:17: Vielleicht so nach dem Motto... Die Fraktionen würden sich freuen wenn er fahren wird als nochmal zur Wiederwahl antritt.

00:33:24: mit ihm war es ja gar nicht so schlecht der hat das ganz gut gemacht.

00:33:27: wir können uns vorstellen vielleicht noch mal mit ihm in eine Amtszeit zu gehen?

00:33:31: Das passt nicht in den Überschrift!

00:33:33: Ich mein es sollte viel kürzer sein aber...

00:33:37: Ich weiß Hier kann man das entsprechend verkürzen.

00:33:45: In Richtung Kandidiere für eine zweite Amtszeit?

00:33:49: Nein, das würde ich jetzt noch nicht sagen.

00:33:51: aber was ich gerne über mich lesen würde wäre natürlich dass die anderen Parteien mich gerne für eine Zweite Amtszeiten holen.

00:34:00: Das wäre eine schöne Schlagzeile.

00:34:02: da würde ich mich darüber freuen.

00:34:03: dann weiß ich das mal schon ordentlich gemacht haben.

00:34:05: Perfekt, das nehmen wir als Schlusswort.

00:34:07: Herr Fahrenholz ich bedanke mich für das sehr informative Gespräch.

00:34:10: und ja dann geht es jetzt wieder zurück in die Allerstadt.

00:34:15: Das ist korrekt!

00:34:16: Die arbeitet Warte auf dem Schreibtisch.

00:34:18: Danke schön.

00:34:19: Vielen Dank.

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